Seit 1979 schon 25 Lehrlinge in Friseurs-Kunst geschult

Vor 25 Jahren gegründet: „Sigi’s Haarstudio“ – Betrieb neben Familie

HOLZHEIM. Mit 14 Jahren machte Sigrid Weimar eine Ausbildung zur Friseurin. „Ob das damals mein Traumberuf war, weiß ich nicht, aber heute ist er es auf jeden Fall“, sagt sie zu ihrem 25. Firmenjubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert lassen sich Männer und Frauen aller Altersgruppen in „Sigi’s Haarstudio“ die Haare schneiden, färben und föhnen.

Dabei hat sich Sigrid Weimar erst recht spät entschlossen, sich selbstständig zu machen. Nach der Lehre und einigen Jahren Berufserfahrung heiratete sie den Holzheimer Helmut Weimar und kümmerte sich um den Haushalt und Töchterchen Sabine. Doch als die Kleine den Kinderschuhen entwachsen war, wollte sich Mama Weimar etwas eigenes Berufliches neben der Familie aufbauen und machte ihre Meisterprüfung.

Sigrid Weimar (zweite von links) und ihr Team stellen seit 25 Jahren die Kunden in
Sigrid Weimar (zweite von links) und ihr Team stellen seit 25 Jahren die Kunden in „Sigi’s Haarstudio“ in Holzheim zufrieden.
Foto: Ida Rether


Das war 1978, ein Jahr später, im August 1979, eröffnete sie dann ihren eigenen Frisiersalon in der umgebauten Familienscheune in Holzheim. Zu dieser Zeit beschäftigte sie eine Friseurin und einen Lehrling. Heute – 25 Jahre später – gehören sieben Friseurinnen, eine Meisterin und eine Auszubildende zu ihrem Team. Zwei weitere Friseurinnen arbeiten in einem Zweigbetrieb in Hahnstätten.

„Magret Scheffler ist seit Anfang an dabei gewesen, Ingrid Tsavdaridis arbeitet seit 24 Jahren hier, unsere Meisterin Andrea Zimmermann seit 19 und Christiane Wagner bereits seit 18 Jahren“, berichtet die stolze Besitzerin des Salons. „Ich habe wirklich tolle Mitarbeiterinnen, sie sind ein eingespieltes Team und ich kann mich immer auf sie verlassen“.

Seit kurzem arbeitet Sigrid Weimar nicht mehr im Salon, sondern kümmert sich um die Organisation und bleibt im Hintergrund. Doch trotzdem ist sie immer vor Ort und für ihre Mitarbeiterinnen und Kunden da. Sie kann auf eine lange und erfolgreiche berufliche Laufbahn zurückblicken.

Neben ihrem Hauptsitz in Holzheim betrieb sie von 1981 bis 1991 in Aarbergen- Rückershausen und von 1986 bis 1996 in AarbergenKettenbach zwei Zweigbetriebe. Vor sieben Jahren kam ein weiteres Haarstudio in LimburgBlumenrod dazu, das sie mit einer befreundeten Friseurmeisterin zusammen leitet. Sigrid Weimar engagierte sich immer besonders für die Jugend und den Nachwuchs ihrer Zunft.

Im Laufe der vergangenen 25 Jahre bildete sie 24 junge Mädchen zu Friseurinnen aus und der 25. Lehrling steht kurz vor der Prüfung. Als der Friseursalon „Sigi’s Haarstudio“ gegründet wurde, war er der erste moderne Salon seiner Art in der Region. Seitdem hat das Team um Sigrid Weimar regelmäßig an Fortbildungen und Seminaren teilgenommen, um auf dem neuesten Stand der Haarmode zu bleiben und die Kunden so zufrieden zu stellen.

Dass ihnen dies gelang, beweist die große Zahl der Stammkunden, die nicht nur aus Holzheim und der näheren Umgebung, sondern auch aus dem Raum Frankfurt und dem Westerwald zu dem Betrieb an der Aar kommen, um sich frisieren zu lassen. „Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht“, erklärt Sigrid Weimar zum Abschluss, „und da wir nur nette Kunden haben, würde ich meinen Beruf auch noch weitere 20 Jahre ausüben“. 

Ida Rether
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 12

Auf Bildersafari durchs Aartal gegangen

Ruth Russ: Fotografin mit Liebe zur Heimat – Burgen, Schlösser, Pflanzen und Bäche festgehalten

HOLZHEIM. Ruth Russ, im Hauptberuf Holzheimerin mit großer Naturverbundenheit, hatte schon in ihren Jugendjahren die Besonderheiten des Aartals und der näheren Heimat entdeckt und zu ihrem Lebensinhalt mit nachfolgender Dauerbeschäftigung gemacht. Mit dem Fahrrad, später mit ihrem Auto, erkundete sie die abseits gelegenen Sehenswürdigkeiten und auch unscheinbaren Winkel der heimischen Region.

Mit der Kamera ausgerüstet, dokumentierte sie zunächst nur für sich alles Sehenswerte. Höfe, Gebäude, Burgen, Schlösser, Bäche, Flüsse, Steinbrüche, Wiesen, Pflanzen, Kleintiere, Brücken und Quellen wurden in ihren Aufnahmen verewigt. Veränderungen im Dorfbild, die wechselhafte Gestaltung der Landschaft, der Wandel der Jahreszeiten, stille Momente der Natur – das alles und viel mehr interessiert schon seit vielen Jahren die inzwischen 78Jährige.

Zahlreiche attraktive Motive aus ihrer Heimat an der Aar hat die Holzheimerin Ruth Russ fotographisch festgehalten.  Foto: Wilma Rücker
Zahlreiche attraktive Motive aus ihrer Heimat an der Aar hat die Holzheimerin Ruth Russ fotographisch festgehalten.
Foto: Wilma Rücker


Ihr reichhaltiges Wissen über die Schönheiten der Region gibt sie gerne an Interessierte in DiaAbenden weiter. 2001 wurde ihre Arbeit mit dem Bildband über das von ihr so geschätzte Aartal belohnt. Inzwischen ist die zweite Auflage des Buches schon im Handel. Zurzeit startet ein Probelauf für einen geplanten Bildband über die Verbandsgemeinde Diez.

Im November werden in Niederneisen in der „Linde“ ihre fotographischen Arbeiten dem Publikum vorgestellt. Auch für ein geplantes Prosabüchlein stellt Ruth Russ ihre exzellenten Naturaufnahmen bereit: Polsterphlox, Wolfsmilch, Lupinen und Motive von der Aar, der Steinbruch bei Fachingen gehören zu den Aufnahmen.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Interessen – die Lahn von Runkel bis Fachingen – ist bereits fotographisch erarbeitet. Privat hat die Holzheimerin alles Wichtige über ihre Heimatgemeinde im Kasten. Familienforschung, Veränderungen und so genannte neuzeitliche Verbesserungen im Ort liegen ihr sehr am Herzen.

Erholung findet sie in ihrem ganz privaten Garten. Die Vielfalt der zu allen Jahreszeiten blühenden Pflanzen beschäftigt sie unermüdlich. Ihren geologischen Wissensdurst stillt Ruth Russ in heimischen Steinbrüchen. Warum? Sie will wissen, wie es unten drunter aussieht!

Wilma Rücker
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 14

In 16 Jahren wurde bereits viel bewegt

Kleinste deutsche Gemeinde, die einer Gemeinde in der Dritten Welt verbunden ist – Eine vorbildliche Infrastruktur geschaffen – Deutsch wird demnächst zweite Fremdsprache

Holzheim pflegt seit 1988 Partnerschaft mit dem Sektor Birembo in Ruanda

Seit nunmehr 16 Jahren pflegt Holzheim die Partnerschaft mit dem Sektor Birembo in Ruanda. Obwohl Holzheim die kleinste deutsche Gemeinde überhaupt ist, die eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in der Dritten Welt unterhält, kann der Ort und insbesondere die Verantwortlichen der Ruandahilfe stolz sein, auf das bisher vollbrachte.

HOLZHEIM. Vor 16 Jahren, am 20. Juli 1988, schloss die Ortsgemeinde Holzheim mit dem Sektor Birembo im heutigen Distrikt Gasiza in Ruanda eine kommunale Partnerschaft. Damit ist Holzheim mit seinen 970 Einwohnern nicht nur die kleinste rheinland- pfälzische Gemeinde, die zu einer Kommune im Partnerland Ruanda eine Partnerschaft unterhält, sondern auch die kleinste deutsche Gemeinde, die ein solches Verhältnis zu einer Gemeinde in der Dritten Welt pflegt. Im Laufe der nun 16jährigen Partnerschaft hat die Aargemeinde in dem zirka 7000 Einwohner großen Partnerschaftssektor eine für Ruanda vorbildliche Infrastruktur geschaffen. Die Holzheimer Partnerschaftshilfe um den Ruandabeautragten Helmut Weimar konzentriert sich dabei auf drei wesentliche Säulen: die Verbesserung der Infrastruktur und der Wasser- und Stromversorgung, die Bildung sowie das Thema Gesundheit.

Helmut Weimar (dritter von rechts) und seine Mitstreiter setzen sich seit Jahren engagiert für Ruanda ein.  Fotos: Uli Pohl
Helmut Weimar (dritter von rechts) und seine Mitstreiter setzen sich seit Jahren engagiert für Ruanda ein.
Fotos: Uli Pohl


Bau der Schule war nötig

So wurde einst mit 25 Quell fassungen zunächst die Versorgung der Menschen in Birembo mit sauberem Trinkwasser sichergestellt. Durch das Verlegen eines rund ein Kilometer langen Stromkabels von einer Trafostation im Tal erfolgte als nächstes Projekt die Stromversorgung des Bergsektors. Von besonderer Notwendigkeit war der Bau und die zwischenzeitliche Erweiterung einer Primarschule mit nunmehr 17 Klassenräumen, in der 1589 Schülerinnen und Schüler von 19 Lehrern zweischichtig unterrichtet werden. Die Primarschule Birembo hat sich aufgrund ihres hohen Standards und ihrer hervorragenden Funktionsfähigkeit mittlerweile zu einem Schulzentrum entwickelt. Alle Fenster und Türen sind verglast. Die Schule hat als einzige ruandische Primarschule elektrisches Licht, ist optimal möbliert und ausgestattet. Eine Schulsportanlage komplettiert dieses vorbildliche Schulzentrum. Dem Wunsch der Schulleitung, Deutsch als zweite Fremdsprache im Kurssystem einzuführen, wird mit Holzheimer Hilfe in Kürze ebenfalls entsprochen. Die benötigten Lehrbücher werden aus Frankreich beschafft.

Barfuß über 15 Kilometer

Zurzeit müssen allerdings noch 332 Kinder aus der südlichen Region des 2800 Meter hoch gelegenen Bergsektors in einer alten Kapelle und in einem Privathaus unterrichtet werden. Um diesen Kindern den 15 Kilometer langen Fußwege – den sie barfuß bestreiten – zu ersparen, ist im kommenden Jahr der Bau einer Außen- beziehungsweise Zweigschule geplant. Die Deutsche Botschaft in Kigali, das Land RheinlandPfalz und das katholische Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Aachen haben bereits finanzielle Unterstützung zugesagt. Ein neuer Weg mit zwei kleinen Brücken sowie der Bau der Schule erfolgt, wie bei allen Baumaßnahmen, in Eigenleistung durch die Bürger von Birembo oder durch Handwerker der Region.

Den Strom zahlt Holzheim

Die Ruandahilfe Holzheim unterstützt außerdem die beiden in Birembo liegenden Sekundärschulen Kibihekane und Kibisabo mit Schulmaterialien. Um auch die dritte Säule „Gesundheitswesen“ zu realisieren, wurde mit Holzheimer Hilfe im Jahr 2000 eine Gesundheitsstation für die medizinische Erstversorgung gebaut und eingerichtet. Sie wird von einer DiplomKrankenschwester geleitet, die in ihrer Arbeit von fünf weiteren Schwestern und Hilfskräften unterstützt wird. Die Hauptverantwortung trägt der Distriktarzt aus Kabaya, der insgesamt 247 000 Menschen zu versorgen hat. Die Personal- und Stromkosten werden zum Teil von Holzheim übernommen. Durch die Neueinrichtung eines Büros für den Hausmeister in einem anderen Gebäude, wurde auch die Gesundheitsstation im Jahr 2002 um zwei Räume und in diesem Jahr durch einen Anbau um weitere fünf Räume erweitert. Um den Gebäudekomplex wurde überdies eine von Holzheim finanzierte Zaunanlage installiert.

Anfang 2003 erhielt die Gesundheitsstation – inzwischen umbenannt in Gesundheitszentrum – dank einer Spende des Diezer LionsClub einen Krankenwagen. Besonders wichtig ist in Afrika die Bekämpfung von Aids. Obwohl in Birembo die AidsQuote verhältnismäßig gering ist, beginnt man bereits in der Primarschule mit der Aufklärung und hat einen von der Ruandahilfe Holzheim unterstützen „AntiAidsClub“ gegründet. Durch gemeinsame Intervention des Distriktarztes und des Holzheimer Ruandabeauftragten Helmut Weimar bei den ruandischen Gesundheitsbehörden wurde Birembo in das PMTC-Programm aufgenommen. Dieses Programm ermöglicht, durch medikamentöse Behandlung die Übertragung der Krankheit von einer an Aids erkrankten Mutter auf das Neugeborene zu verhindern. Der Neubau eines Labors und die späteren Kosten werden von der amerikanischen Regierung übernommen.

Zwölf Euro zum Leben

Mit dem Erlös eines Almab triebs mit Schweizer Rindern im vergangenen Herbst in Holzheim wurde die Frauenkooperative „Giraneza“ unterstützt. Dort leben 30 Witwen mit ihren Kindern, die sich ohne sonstige Hilfe selbst ernähren müssen. Sie können dies, durch die Haltung von 70 Ziegen, einer Getreidemühle und durch gegenseitige Hilfe in einer zur Verfügung gestellten Lehmhütte. Jeder Witwe reicht ein Monatseinkommen von umgerechnet zwölf Euro, um sich selbst und die Kinder ernähren zu können.

Eine von vielen Holzheimer Aktionen für Ruanda ist die Benefizwanderung, bei der unter anderem auch in Birembo hergestellte Holzfiguren verkauft werden.
Eine von vielen Holzheimer Aktionen für Ruanda ist die Benefizwanderung, bei der unter anderem auch in Birembo hergestellte Holzfiguren verkauft werden.


Hilfe für Waisenkinder

Nach Auffassung der Holz heimer Ruandahilfe ist bei allen Projekten die Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. So müssen alle Einrichtungen ständig gepflegt und überwacht werden. Dies wird in Birembo auch durch den Partnerschaftsausschuss des Sektors vor Ort sichergestellt. Die geringen finanziellen Möglichkeiten der ruandischen Partner gebieten es, auch in Zukunft die Schulen mit Schulmaterial und die Gesundheitsstation mit Medikamenten zu versorgen und die Stromkosten für diese Einrichtungen zu übernehmen. Außerdem werden auch in den kommenden Jahren die 200 Waisenkinder Birembos durch die Übernahme von Schülerpatenschaften – 24 Euro pro Kind und Jahr – unterstützt. Der Betrag hat sich um zwei Euro erhöht, da die Kinder ab sofort einen jährlichen „SchülerKrankenkassenbeitrag“ entrichten müssen.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 14

Ein großer Heimathistoriker

Friedhelm Theis erinnert an den unvergessenen Karl Schughart

Es gibt wohl kaum eine kleinere Gemeinde, die mit derartig vielen Büchern über die eigene Geschichte aufwarten kann wie Holzheim. „Schuld“ daran war vor allem Karl Schughart, der federführend bei mehreren Bänden über die Aargemeinde war und kürzlich im Alter von 89 Jahren verstarb.

Friedhelm Theis, selbst ein profunder Kenner der Holzheimer Historie, berichtet: „Karl Schughart hat mich immer sehr beeindruckt – er war für uns alle ein ,lebendes Geschichtsbuch‘.“ Egal, ob es um die Schulchronik von 1824 bis zu den 1970er Jahren, um die Geschichte der Schultheißen oder um die Anwesen in Holzheim ging – Karl Schughart ging der Sache akribisch auf den Grund.

Friedhelm Theis mit einigen heimatkundlichen Bänden über Holzheim, an denen Karl Schughart und er gearbeitet haben.
Friedhelm Theis mit einigen heimatkundlichen Bänden über Holzheim, an denen Karl Schughart und er gearbeitet haben.


Im Zweiten Weltkrieg hatte Karl Schughart Tagebuch geführt, so Friedhelm Theis – doch die Aufzeichnungen gingen verloren. „Jahre später hat sich ein früherer neuseeländischer Soldat bei Schughart gemeldet, der das Tagebuch gefunden hatte“, so Friedhelm Theis. Eine Begegnung der besonderen Art entstand… (ag)

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 29. September 2004, Seite 2

Gutes Auge und ruhige Hand bewiesen

Holzheimer Schützen fiebern schon jetzt ihrem großen Jubiläum in drei Jahren entgegen

HOLZHEIM. Eine ruhige Hand und ein gutes Auge zeichnen erfolgreiche Schützen aus. Beides stellten die Aktiven des Holzheimer Schützenvereins im vergangenen Jahr eindrucksvoll unter Beweis. Nicht nur, dass sie auf Kreisebene in Gruppe I den ersten Platz belegten, stellten sie mit Thomas Fischer gleichzeitig auch den besten Schützen der Saison 2003/04.

Zwei Luftpistolen- und zwei Gewehrmannschaften gehen derzeit für den Schützenverein Holzheim an den Start. Alle vier auf Kreisebene. 20 der insgesamt 48 Mitglieder des 1957 gegründeten Vereins stehen aktiv an der Schießbahn. Trainiert wird immer donnerstags ab 19 Uhr sowie sonntags ab 10 Uhr. Hinzu kommen noch rund zehn Nachwuchsschützen. „Derzeit besteht ein doch recht reges Interesse der Jugend“, freuen sich der Vorsitzende Thomas Walter und Sportleiter Herbert Fischer. Im Nachwuchsbereich stellen die Holzheimer je ein Luftgewehr- und ein Luftpistolen- Team. Die 15- bis 17Jährigen sind ebenfalls auf Kreisbene aktiv.

Sportleiter Herbert Fischer (links) und Schützen-Vorsitzender Thomas Walter freuen sich auf das Jubiläum.  Fotos: Pohl
Sportleiter Herbert Fischer (links) und Schützen-Vorsitzender Thomas Walter freuen sich auf das Jubiläum.
Foto: Pohl


Über fünf Luftgewehr- Stände verfügt das Schützenhaus nahe der Hammermühle. „Es gab auch mal drei KleinkaliberStände, die mussten aber schon vor Jahren geschlossen werden“, bedauert Thomas Walter. Der Schießstand inklusive Vereinsheim ist der ganze Stolz der Schützen. „1996 wurde der Stand generalüberholt“, berichtet der Vorsitzende. Das Dach wurde damals von den Mitgliedern neu gedeckt und das Mauerwerk in Massivbauweise errichtet.

Im Jahr 2000 sei überdies die Zufahrt neu gemacht worden. Die Holzheimer Schützen sind eben nicht nur treffsicher, sondern auch sehr engagiert. Dies werden sie auch demnächst wieder beweisen müssen: Das Schützenhaus soll endlich einen eigenen Wasseranschluss bekommen. „Die Genehmigung dafür ist kürzlich eingegangen“, so Walter. Jetzt sollen im kommenden Frühjahr in Eigenleistung die Leitungen verlegt werden. „Außerdem wollen wir auch den Gemeinschaftsraum erneuern“, fügt der Vorsitzende an und weist bereits auf das Jahr 2007 hin: „Schließlich wollen wir für unser Jubiläum gewappnet sein.“ (hp)

Am Samstag, 2. Oktober, lädt der Schützenverein wieder zu seinem traditionellen Königsschießen ein. Los geht’s um 19 Uhr im Schützenhaus.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 29. September 2004, Seite 20

Seit zehn Jahren zum Wohle der Jugend im Einsatz

Der „Verein Jugend und Brauchtum Holzheim“ feiert runden Geburtstag – Damals als „Kirmesgesellschaft“ gegründet

HOLZHEIM. Der „Verein Jugend und Brauchtum Holzheim“ wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Während manch einer dies gleich zum Anlass für eine riesen Sause nimmt, zeigen sich die Verantwortlichen des Holzheimer Vereins eher bescheiden. „Wir machen gemeinsam mit den Mitgliedern einen Ausflug“, so die Vorsitzende Sabrina Strauch und Geschäftsführer Björn Fetter. Eine große GeburtstagsFete ist nicht geplant. Viel lieber setzen sich die mittlerweile 74 Mitglieder weiterhin für die Ideale ein, die sich der Verein seit nunmehr einem Jahrzehnt auf die Fahne geschrieben hat: die Förderung und Unterstützung der Jugend und des Brauchtums.

1994 wurde der Verein gegründet, damals noch unter seinem alten Namen „Kirmesgesellschaft Holzheim“. Ziel der damals neun Gründungsmitglieder des Kirmesjahrganges 1993/94 war es in erster Linie, das Jugendtum zu pflegen. „Und das ist als e.V. – also als eingetragener Verein – nun mal einfacher, statt als normale Kirmesgesellschaft“, so Björn Fetter über die Anfänge. In den ersten Jahren lag das Hauptaugenmerk vor allem auf der Kirmes. Tatkräftig unterstützt man die Veranstalter, den MGV und den TuS, bei der Ausrichtung, organisiert zum Beispiel die Verlosung und sorgt für genügend Kirmesburschen. „Ein nicht immer ganz leichtes Unterfangen“, sagt Sabrina Strauch, die im vergangenen Jahr den langjährigen Vorsitzenden und Mitbegründer Mike Fetter an der Vereinsspitze ablöste. Die Zeiten, in denen aus einem Jahrgang genügend Jugendliche da sind, um die Kirmesburschen zu stellen, sind längst vorbei. „Wir mobilisieren oft Leute aus mehreren Jahrgängen, viele waren sogar schon mal Kirmesburschen“, berichtet die Vorsitzende weiter.

Berichteten im Rahmen von „RLZ vor Ort“ über die Aktivitäten des „Vereins Jugend und Brauchtum Holzheim“: Geschäftsführer Björn Fetter und die Vorsitzende Sabrina Strauch. Der Verein wird in diesem Jahr zehn Jahre alt.
Foto: Uli Pohl


Vor rund vier Jahren entschloss sich der Vorstand, die Gemeinnützigkeit zu beantragen. Insbesondere im Hinblick auf die geplante Einrichtung eines Jugend- und Freizeitzentrums hielt es die Vereinsführung für notwendig, die Vereinsstrukturen den Anforderungen anzupassen. Eine neue Satzung wurde entworfen und die Kirmesgesellschaft Holzheim erhielt einen neuen Namen: „Verein Jugend und Brauchtum Holzheim“.

Doch der Traum vom eigenen Jugendraum schien zunächst zu platzen, als das Vorhaben, in der ehemaligen Pumpenstation einzuziehen, scheiterte. 2002 dann aber doch das Happy End: ein ehemaliges Lebensmittelgeschäft wurde angemietet und zum Vereinsheim, beziehungsweise Jugendraum umfunktioniert. Zweimal die Woche stehen die Räumlichkeiten nun der Holzheimer Jugend zur Verfügung. Montags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 14 Uhr ist das Vereinsheim fest in der Hand der Kinder und Jugendlichen, die sich die Zeit mit Musikhören, Dartspielen oder Kickern vertreiben.

„Die Einrichtung wird sehr gut angenommen. Mal kommen mehr, mal weniger, aber so um die zehn Jugendliche sind immer da“, so Björn Fetter. Aber nicht nur durch den Jugendraum profitiert der Holzheimer Nachwuchs vom „Verein Jugend und Brauchtum“. Im Laufe der Jahre hat der engagierte Verein schon so manchen Erfolg zum Wohle der Jugend verbuchen können. Das reicht von der Anbringung eines Basketballkorbes am Spielplatz, über Bücher- und CD-Spenden an die Gemeindebücherei, bis hin zur Anschaffung einer Tischtennisplatte. Ein Großteil der Erlöses stammt unter anderem aus der „Tanz in den Mai“- Veranstaltung, zu der der Verein alljährlich in die Ardeckhalle einlädt. (hp)

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 28. September 2004, Seite 19

Sogar schon mit „DJ Ötzi“ getanzt

Eigentlich nur für einen Geburtstag geplant

HOLZHEIM. Eigentlich ist Helmut Weimar an allem schuld. Anlässlich des 60. Geburtstages des ehemaligen Holzheimer Ortschefs wurde vor gut fünf Jahren die Gesangs- und Tanzgruppe „Dream Team“ ins Leben gerufen. Im Anschluss stellte die Truppe ihr Können noch bei weiteren Auftritten unter Beweis und erntete stetig größeres Lob. Die positive Resonanz aus dem Umfeld war dann auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Akteure sich im Jahr 2000 entschlossen, das „Dream Team“ ganz offiziell zu gründen. Allerdings wurde der gesangliche Teil gestrichen, und man wollte sich vermehrt auf die Tanzdarbietungen konzentrieren. Aus den ursprünglich fünf aktiven Mitgliedern wurden mittlerweile zehn Tänzerinnen und Tänzer.

Vorsitzender der Gruppe ist Klaus Birlenbach. Für die Technik zeichnet Klaus Jäger verantwortlich, und als Betreuer fungiert Andreas Lenhardt. Mara Lenhardt sorgt als Trainerin für die richtige Choreographie, während Inge Diefenbach die Gruppe mit ihren schönen Kostümen ausstattet. Getanzt wird bei Festlichkeiten aller Art, auch bei Fastnachtsveranstaltungen und bei Tanzwettbewerben ist das „Dream Team“ vertreten. Nicht nur in ihrer Heimatgemeinde Holzheim ist die Truppe ein gern gesehener Gast, auch Einladungen benachbarter Gemeinden sind längst keine Seltenheit.

Bisherige Höhepunkte in der noch jungen Vereinsgeschichte waren unter anderem der Auftritt mit einem Double von DJ Ötzi in Iserlohn sowie der Besuch in der Partnerstadt Holzheims in Mönkeberg anlässlich des 20jährigen Bestehens der Partnerschaft. (sgb)

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Samstag, 25. September 2004, Seite 13

Zum Glück nicht oft im Einsatz

Auch ohne große Brände macht die Holzheimer Wehr von sich reden

HOLZHEIM. Am besten ist es, wenn man nichts zu tun hat. Eine Aussage, über die sich wohl jede Feuerwehr freuen dürfte. Für die Brandbekämpfer aus Holzheim gehört der Satz seit längerem zum Alltag. Glücklicherweise. „Wirklich große Einsätze hatten wir in den vergangenen Jahren Gott sei Dank keine“, berichtet Wehrführer Dirk Weber. „Der letzte liegt rund zehn Jahre zurück“, fügt der Ehrenvorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Holzheim, Arno Fetter, hinzu. Was nicht heißen soll, dass die Holzheimer Feuerwehrleute weniger aktiv sind als andere. Ganz im Gegenteil.

Sind froh, wenn die Alarmsirenen in Holzheim auch weiterhin stumm bleiben: Die aktiven Feuerwehrfrauen und -männer um Wehrführer Dirk Weber (dritter von rechts) und den Ehrenvorsitzenden Arno Fetter (zweiter von links). Foto: Uli Pohl
Sind froh, wenn die Alarmsirenen in Holzheim auch weiterhin stumm bleiben: Die aktiven Feuerwehrfrauen und -männer um Wehrführer Dirk Weber (dritter von rechts) und den Ehrenvorsitzenden Arno Fetter (zweiter von links). Foto: Uli Pohl

Bei der traditionellen Abnahme der Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold, gibt es wohl keine andere Wehr im gesamten Kreis, die den Holzheimern das Wasser reichen könnte. „Wir haben seit 1982 insgesamt rund 200 Abzeichen geholt. Mehr hat im gesamten Rhein- Lahn-Kreis keine Feuerwehr vorzuweisen“, berichtet Fetter stolz. Nicht minder erfolgreich sind die Holzheimer „Feuerengel“ bei den ebenfalls regelmäßig abgehaltenen Geschicklichkeitsprüfungen für Einsatzfahrer.

„Seit 1985 ist auch da immer mindestens einer unserer Leute ganz vorne mit dabei“, berichtet Dirk Weber und hebt insbesondere Thorsten Koch hervor: „Der gewinnt fast immer“. Obwohl die Holzheimer selbst nur im Besitz eines TSF, also eines Tragkraftspritzenfahrzeuges sind, nehmen sie meist sowohl in der TSF-, als auch in der TLF-Klasse (Tanklöschfahrzeug) teil. Die Freiwillige Feuerwehr aus der Aargemeinde stellte sogar schon den Kreismeister und fuhr im Landesentscheid mit.


Nicht nur Feuerwehrmänner

Seit 1963 hat die Ortsgemeinde Holzheim eigene Brandbekämpfer. Heute zählt die Freiwillige Feuerwehr insgesamt 280 Mitglieder. Wehrführer ist Dirk Weber, Michael Reusch dessen Stellvertreter. Unter den 35 aktiven Wehrleuten sind allein sechs Frauen. „Es waren allerdings auch schon mehr“, bedauert Viola Backhausen den weiblichen Rückgang. „Die Frauengruppe besteht seit 1992. Wir üben separat, müssen aber das gleiche leisten wie die Männer“, so die Feuerwehrfrau. Die Jugendfeuerwehr wurde 1979 gegründet und zählt derzeit 18 Nachwuchskräfte. (hp)


Doch auch außerhalb von TSF, TLF und Gerätehaus sind die Floriansjünger engagiert und nur schwer aus dem Dorfgeschehen wegzudenken. Allein in der „fünften Jahreszeit“ ginge ohne sie nichts, veranstaltet die Wehr mit Kinderkappensitzung, Maskenball und Rosenmontagsball immerhin gleich drei närrische Höhepunkte der Holzheimer Fastnacht. Ebenfalls einen festen Platz im alljährlichen Veranstaltungskalender haben das Fußballturnier sowie der Grillabend.

Überdies betreiben die Wehrleute seit rund 20 Jahren eine intensive Pflege der freundschaftlichen Kontakte mit der Holzheimer Partnergemeinde Mönkeberg bei Kiel. „Dies geschieht in erster Linie in Form von Besuchen und Gegenbesuchen“, so Wehrführer Dirk Weber.

Nicht weniger aktiv und engagiert ist auch der FeuerwehrNachwuchs der Aargemeinde. Unter anderem zeichnen die 10- bis 15Jährigen für den „Ökotag“ verantwortlich, an dem sie die Umgebung von sämtlichem Unrat säubern. Ebenfalls in den Händen der Jugendfeuerwehr liegt das alljährliche Weihnachtsbaum- Einsammeln. Und auch an verschiedenen Feuerwehr- Wettkämpfen sowie Fußballturnieren nehmen die Jungen und Mädchen regelmäßig teil. „In diesem Jahr konnten wir sogar den VerbandsgemeindeWettkampf gewinnen“, so Bodo Kerberger, der in Holzheim unter anderem für die Jugendfeuerwehrausbildung zuständig ist.

Zu einer festen Einrichtung könnte künftig die Aktion „Branderziehung“ werden, die in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit der Bücherei angeboten wurde. „Anschließend konnten wir gleich vier neue Nachwuchskräfte verbuchen“, berichtet Weber vom Erfolg der Veranstaltung. Bleibt zu hoffen, dass die Alarmsirenen in Holzheim auch weiterhin stumm bleiben und die positiven Nachrichten der Floriansjünger lediglich auf gewonnene Wettkämpfe und neuen Nachwuchs zurückzuführen sind. 

Holger Pöritzsch
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 24. September 2004, Seite 19

Viel für Jugend geleistet

Seit Jahren Treffpunkt für die Heranwachsenden in der Grafenstadt – Förderverein blickt auf erfolgreiches Jahrzehnt zurück – Arbeit der Leiter und der Ehrenamtlichen gelobt

Jeden Tag treffen sich rund 40 Jungs und Mädchen im JuZ – Verein feiert sein Bestehen

Am Dienstag gab’s im Jugendzentrum was zu feiern: Seit zehn Jahren besteht mittlerweile der Förderverein des Diezer Jugendzentrums. Alle Mitarbeiter, Helfer, der Vorstand sowie junge Leute aus dem Zentrum versammelten sich und feierten gemeinsam das Jubiläum und damit die erfolgreich verlaufene Arbeit.

DIEZ. Kein Treffpunkt für junge Leute – so hatte es in der Grafenstadt vor vielen Jahren ausgesehen. Eine Gruppe engagierter Bürger setzte sich aber vehement dafür ein, dass ein Ort für Jugendliche geschaffen wurde und gründeten einen Förderverein. Vor sieben Jahren wurde dann schließlich in einem früheren Kasernengebäude im WilhelmvonNassauPark das Jugendzentrum eröffnet, in dem die Jungen und Mädchen genügend Raum für ihre Entwicklung zur Verfügung gestellt bekommen. „Das Gebäude wird jeden Tag von zirka 30 bis 40 Jugendlichen besucht. Außerdem bieten die Mitarbeiter den Jugendlichen immer wieder verschiedene Veranstaltungen an“, erzählt die Vorsitzende des Fördervereins, Britta Bodewing.

Schwungvoller Break-Dance stand im Mittelpunkt der Feiern zum zehnjährigen Bestehen des Fördervereins für das Diezer Jugendzentrum.  Foto: Carolin Bingel
Schwungvoller Break-Dance stand im Mittelpunkt der Feiern zum zehnjährigen Bestehen des Fördervereins für das Diezer Jugendzentrum. Foto: Carolin Bingel


Mit dem Jugendzentrum wurde in Diez eine Begegnungsstätte für Jugendliche aus allen sozialen Schichten geschaffen. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Pädagogen, die im Jugendzentrum super Arbeit machen, wäre das Jugendzentrum nie so erfolgreich geworden“, lobt die Vorsitzende das Engagement aller Helfer und der ehrenamtlichen Mitarbeiter.


Viel Geld für das JuZ gesammelt

Beim Spendenlauf waren folgende Läufer ganz besonders erfolgreich:

  • Annette Fassbender: 60 Runden

  • Andreas Schunk: 55 Runden

  • Vllasum Gashi: 51 Runden

  • Jana Fassbender: 50 Runden

  • Holger Fassbender: 55 Runden

  • Philipp Bodewing: 45 Runden

Den Rundenrekord stellte Holger Sell, der von der Kirchengemeinde St. Peter gesponsert wurde, mit 70 Runden auf.
Die Familie Fassbender, die von der Volksbank unterstützt wurde, lief insgesamt 171 Runden.
Paul Möhler brachte 500 Euro und Stefanie Roth 387 Euro für die Kasse des Jugendzentrums ein.


Ihr Dank galt vor allem Dirk Heuser, dem ersten pädagogischen Leiter des Jugendzentrums, sowie dessen Nachfolger Thomas Konschak. Auch Stefanie Roth, die für die Mädchen im Jugendzentrum zuständig ist, leistet in den Augen der FördervereinsChefin hervorragende Arbeit. Bodewing unterstrich auch die wichtige Rolle der Verbandsgemeinde. Neben dem erheblichen Haushaltsbetrag, den die Gebietskörperschaft zur Verfügung stellt, unterstützt die Verwaltung das Jugendzentrum auch sonst in allen Belangen. Jüngst gab es sogar einen neuen Kicker fürs Jugendzentrum. Besonders hat es auch alle Helfer des Jugendzentrums gefreut, dass bei dem Spendenlauf am Wochenende so viel Geld in die Kasse geflossen ist. Über 4300 Euro sammelten die Läufer mit den jeweiligen Sponsoren für den guten Zweck ein.

Krönung der Jubiläumsfeier: Mädels aus dem Jugendzentrum hatten einen Tanz einstudiert und führten ihn gekonnt vor. Auch die Jungs zeigten, was sie drauf haben: Mit gewagten BreakDance- Einlagen begeisterten sie das Publikum.

Carolin Bingel
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 23. September 2004, Seite 16

39 Mädchen und ein einziger Junge

TanzCorps GrünBlau: Viele Erfolge errungen

HOLZHEIM. Erst 1999 wurde das TanzCorps GrünBlau Holzheim gegründet – und kann bereits auf eine lange Reihe siegreich bestrittener Wettbewerbe blicken. „2001 wurden wir NordrheinWestfalenMeister, 2003 schafften wir den Titel des Rheinland- PfalzMeisters“, berichtet die Leiterin Silvia Hofmann. Auch bei Festen und Partys in der Region sind die Tänzerinnen aktiv. Dominik Wagner ist einziges männliches TC- Mitglied.

Und das mit genauso viel Erfolg wie die Tänzerinnen: Vor kurzem ist das TanzCorps Hessenmeister geworden. Johanna Rudolf errang den ersten Platz (Solo), Dominik Wagner einen zweiten Rang. Beide traten bei den Junioren an. Bei den Kindern schaffte Britta Müller Rang eins, Lea Fischer kam auf den dritten Platz. „Im Garde- und Showtanz errangen unsere Junioren ein ersten Platz“, freut sich Silvia Hofmann.

Viele Mädchen und ein Junge haben für das Tanz-Corps Grün-Blau zahlreiche Erfolge errungen, darunter Hessen-, Rheinland-Pfalz- und NRW-Meister-Titel.
Viele Mädchen und ein Junge haben für das Tanz-Corps Grün-Blau zahlreiche Erfolge errungen, darunter Hessen-, Rheinland-Pfalz- und NRW-Meister-Titel.


Aufgeteilt sind die jungen Tanzsportler von GrünBlau in die Kategorien Kinder (sechs bis zehn Jahre), Junioren (11 bis 15) und Senioren (ab 15). Zu den Übungen treffen sich die Tänzer dienstags und donnerstags von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Ardeckhalle.

Mehr Infos gibt’s bei Silvia Hofmann unter Telefon 06432/80 05 48.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 23. September 2004, Seite 16