Sich gemeinsam für etwas einsetzen, über Altersgrenzen hinaus, das macht die Projekttage der Kita in Flacht so wertvoll. Foto: Anika Recktenwald

Neue Rutsche stärkt die Gemeinschaft

Eigenleistung – Arbeitseinsatz in Flachter Kita

Sich gemeinsam für etwas einsetzen, über Altersgrenzen hinaus, das macht die Projekttage der Kita in Flacht so wertvoll. Foto: Anika Recktenwald
Sich gemeinsam für etwas einsetzen, über Altersgrenzen hinaus, das macht die Projekttage der Kita in Flacht so wertvoll.
Foto: Anika Recktenwald


Von unserer Mitarbeiterin Anika Recktenwald

Flacht. Über eine neue Möglichkeit zum Austoben können sich die Jungen und Mädchen der evangelischen Kindertagesstätte Unterm Sternenzelt in Flacht freuen, die auch vom Nachwuchs aus Holzheim besucht wird. Trotz sengender Hitze packten jetzt 25 Eltern, freiwillige Helfer und Mitarbeiter der Kita tatkräftig mit an, um die neue Gemeinschaftsrutsche zu errichten.

Zunächst musste der Hang, an dem die Rutsche angebracht wurde, von Buschwerk und Wurzeln befreit werden, bevor ein stabiles Fundament für die Sicherheit der Kinder angelegt werden konnte. Die Bauleitung hatte Landschaftsarchitekt Matthias Jansen übernommen.

Die Leiterin der Kita, Christel Weiß-Mosler, zeigte sich begeistert über so viel Engagement. „Solche Aktionstage sind sehr wichtig, um das Gemeinschaftsgefühl, auch unter den Eltern und Mitarbeitern, zu stärken“, erklärte sie. Aus diesem Grund werden zwei solcher Aktionstage pro Jahr angeboten.

Im Mai wurden bereits die Vorarbeiten zum Aufbau der Rutsche erledigt. Außerdem wird zu solchen Gelegenheiten die Außenanlage der Kita instand gesetzt. Reparaturen und kleinere Schönheitskorrekturen mussten vorgenommen werden.

„Alle, die mitmachen, haben das Gefühl, wirklich etwas für die Kinder zu tun. Das motiviert natürlich“, so Weiß-Mosler. Die neue Rutsche soll auch das Gemeinschaftsgefühl unter den Kindern stärken, da mehrere Kinder gleichzeitig rutschen können. Die Rutsche konnte dank Spenden von heimischen Banken und mehrerer Firmen aus der Region gekauft werden.

Da Eltern und Mitarbeiter einige Arbeiten in Eigenleistungen erbrachten, war auch die Errichtung der Rutsche für die Einrichtung finanzierbar. Mit Materialien und Werkzeugen unterstützen zudem mehrere regionale Unternehmen die Arbeiten.

In der Kita werden derzeit 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zu sechs Jahren betreut. Nun ist der Außenbereich der Einrichtung in solche Bereiche unterteilt, in denen gespielt und getobt werden darf, und solche, in denen Pflanzen ungestört nachwachsen können. Projekte, wie der Aufbau der Rutsche, werden stets in Zusammenarbeit mit dem Elternausschuss beraten und geplant. Dies ist Teil des Konzeptes der Einrichtung.

„Zu den Projekttagen kommen nicht nur Eltern, sondern auch Großeltern, Onkel und Tanten oder Paten. Das ist toll und auch von uns gewünscht“, erklärte Christel Weiß-Mosler. So öffnet sich die Kindertagesstätte und gibt Außenstehenden die Möglichkeit, sich einzubringen.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 22. Juli 2014, Seite 20

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