Ostergeschenke für Holzheimer Kinder an die Haustüre gebracht

Am Ostersonntag brachte der „Mobile Osterhase“ Ostergeschenke der Gemeinde zu den Holzheimer Kindern nach Hause vor die Haustür.

Die zwei Gehilfinnen des Osterhasen, Jara Conrad und Ida Haberländer, legten die Geschenke in die Nester, die die Kinder vor die Häuser gestellt hatten.

Das mobile Ostergespann wurde von Gerhard Ohl mit seinem Oldtimertraktor gesteuert. Insgesamt hatte der Osterhase 120 Geschenke dabei, so dass jedes Kind bis 12 Jahren mit Geschenken bedacht wurde.

Die Verantwortlichen hoffen, dass im nächsten Jahr das Ostereiersuchen wieder auf dem Dorfplatz stattfinden kann.

Jung und alt beim Osterfeuer der Evangelischen Kirchengemeinde Flacht in Holzheim

Am Karsamstag, 16.04.2022 fand das Osterfeuer der ev. Kirchengemeinde Flacht in Holzheim statt. Zur Kirchengemeinde Flacht gehören die Ortsgemeinden Flacht, Niederneisen und Holzheim.

Warum ein Osterfeuer?

Schon seit Jahrhunderten wird, meist an Karsamstag auf Ostersonntag, das Osterfeuer gezündet. Ursprünglich ist es ein germanischer bzw. heidnischer Brauch. Es soll im Jahr 751 in einem Briefwechsel zwischen Papst Zacharias und dem Missionar Bonifatius erwähnt worden sein.

Das Osterfeuer gilt als ein Symbol für die Wiederauferstehung von Jesus Christus. Aus anderen Quellen weiß man, dass das Osterfeuer auch dazu genutzt wurde den Winter offiziell zu verabschieden und gleichzeitig den Frühling einzuläuten.

Zwecks Vorbereitung auf das Feuer wurde von einigen Holzheimer Bürgern kurz vor Karfreitag ein Holzstapel aus Baum und Strauchschnitt neben dem Holzheimer Sportplatz aufgeschichtet.

Bei herrlichem Sonnenschein hatten sich am Karsamstag, geg. 19:30, ca. 100 Personen am Holzheimer Sportplatz eingefunden.

Pfarrer Klaus Wallrabenstein hielt nach der Begrüßung eine kurze
Andacht, bei der am Ende von den anwesenden Besuchern das Lied „Don`t Worry Be Happy „mit gesummt“ wurde.

Danach wurde geg. 19:45 h der Holzstapel von Gerhard Ohl entzündet.

Kaltgetränke wurden von der Kirche bereitgestellt und konnten käuflich erworben werden.

Am Feuer fanden viele angeregte Gespräche statt. Unter anderem auch zwischen drei ehemaligen Konfirmanden des Konfirmandenjahrgangs 1964 aus den drei Gemeinden des Kirchspiels. Aus Flacht Wilhelm Weil, aus Niederneisen Friedhelm Schlosser und aus Holzheim Karl A. Meyer.

Damit der Holzstapel auch komplett abbrennen konnte, wurde dieser von Hermann Baum mit seinem Traktor entsprechend zusammengeschoben.

Das Fazit des Osterfeuers: Es war ein sehr gelungenes Osterfeuer.

Nach erneutem Ausfall des Weihnachtsmarktes kommt Nikolaus mit Klein-Lkw zu den Holzheimer Kindern

Normalerweise kommt der Nikolaus am Weihnachtsmarkt nach Holzheim und beschenkt auf dem Dorfplatz die Kinder.

Im letzten Jahr fiel der Weihnachtsmarkt wegen der Corona Pandemie aus, und der Nikolaus kam auf einem Motordreirad zu den Kindern nach Hause, um ihnen die Geschenke zu bringen

Wer gedacht hatte, dass in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsmarkt mit dem Nikolaus auf dem Dorfplatz stattfinden könnte, wurde eines Besseren belehrt.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei und Corona bedingt musste auch in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt wieder abgesagt werden.

Die Verantwortlichen (allen voran der Ortsbürgermeister Werner Dittmar und der Mann für alle Fälle, Gerhard Ohl mit ihren Ehefrauen) hatten sofort die Idee, wie der Nikolaus am 06. Dezember in Holzheim von 16:00 h bis 19:00 h zu den Kindern kommen könnte.

Der Burghof diente als Zwischenlager für die Geschenke (120 Päckchen wurden gepackt und standen für den Nikolaus bereit).

Der Nikolaus und Knecht Ruprecht erhielten den weihnachtlich geschmückten gemeindeeigenen Klein-Lkw als Transportmittel. Nikolaus saß neben dem geschmückten Weihnachtsbaum auf einem Stuhl auf der Ladefläche des Lkw. Die 120 Päckchen lagen um ihn herum und warteten nur darauf den Kindern übergeben zu werden. 

Nicht nur die vor den Häusern warteten Kinder, sondern auch die Eltern staunten, als sie das Gefährt des Nikolaus sahen. Die zwei Helferinnen des Nikolaus, Charlotte D. und Jara C. übergaben die Geschenke an die mit leuchtenden Augen am Straßenrand wartenden Kinder.

Nicht nur, dass schöne Weihnachtsmusik abgespielt wurde, auch der Nikolaus ließ es sich nicht nehmen, gekonnt und textsicher Weihnachtslieder zu singen.

Vielen Dank an K. A. Meyer für den schönen Bericht.

Bio-Gram und DiaSys gewinnen die Interims-Ausschreibung des Landes Rheinland- Pfalz zur Belieferung mit Antigen-Schnelltests

Bio-Gram Diagnostics Gmbh und DiaSys Diagnostic Systems GmbH wird die Ehre zuteil, das Land Rheinland-Pfalz mit 4 Millionen Antigen-Schnelltests beliefern zu dürfen. Beide mittelständischen rheinland-pfälzischen Unternehmen haben sich zu einer Bietergemeinschaft zusammengefunden, die den Import von Antigen-Schnelltests aus der Volksrepublik China für das Land Rheinland-Pfalz zu den besten Konditionen sicherstellt und diese Ausschreibung gewonnen hat.


In Zeiten des Corona-Managements hat Schnellerkennung der COVID-19 Erkrankung sowohl auf privater als auch medizinischer Ebene fortwährende Wichtigkeit. Um die Arbeit von Ministerien, Schulen und landeseigener Betriebe sicher zu gewährleisten, gab es seitens des Landes Rheinland- Pfalz eine öffentliche Ausschreibung zur Belieferung von Antigen-Schnelltesten für den Eigenbedarf.
Die Gouangdong Wesail Biotech Co. Ltd. hat in enger Zusammenarbeit mit Bio-Gram einen COVID-19 Antigen Schnelltest entwickelt, der seit über einem Jahr in Deutschland und weltweit vertrieben wird und sich durch hervorragende Qualität auszeichnet. Dies belegt eine Studie des Universitätsklinikums Charité in Berlin. Seit Frühjahr 2021 wird ein vom TÜV Süd CE-zertifizierter Test zur Eigenanwendung im vorderen Nasenbereich vermarktet; Bio-Gram hat bei der Konzipierung und Zulassung in Deutschland unterstützt und beraten. Der Test zeichnet sich neben der Qualität vor allem durch einfache Handhabung aus. Daher soll er nun allen Schülern und Lehrern in Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt werden.
Bio-Gram und DiaSys als lange in diesem Markt tätigen Unternehmen haben sich nun partnerschaftlich zusammengefunden, um trotz der bekannten Lieferkettenproblematik während der Pandemie, insbesondere aus China in Richtung Europa, in enger Zusammenarbeit mit der Frankfurter Niederlassung des Luftfrachtspediteurs a. hartrodt eine Strategie zu entwickeln, die es erlaubt, insgesamt 1120 m3 (ca. 28 LKW-Ladungen) Frachtvolumen fristgerecht nach Deutschland zu transportieren. Am Freitagnachmittag des 15. Oktober 2021 wird mehr als die Hälfte dieses Frachtvolumens mit dem eigens hierfür gecharterten Jumbo-Jet (Boeing 747-SF200) am Flughafen Frankfurt/Main von den Geschäftsführern beider Firmen Dr. Günther Gorka, DiaSys und Petrit Blakaj, Bio-Gram sowie Frank Klepper, Sales Representative a. hartrodt und einem Mitarbeiter der FRAPORT AG entgegengenommen.
Die Bietergemeinschaft schätzt sich glücklich, diesen Zuschlag erhalten zu haben.

v. l. n. r. Frank Klepper, Sales Representative a. Hartrodt
Petrit Blakaj, Geschäftsführer Bio-Gram
Dr. Günther Gorka, CEO DiaSys Diagnostics GmbH
Michael Holl von Chapman Freeborn; diese Firma hat den Charterflug organisiert
Antigen-Schnellteste, welche gerade entladen werden.

Bei strahlenden Wetter während eines Gottesdienstes mit Kindstaufe neuen Kastanienbaum gepflanzt

Wie bereits im Mai diesen Jahres berichtet, wurde der bis vor ca. 35 Jahren noch als Naturdenkmal geschützte, ca. 200 Jahre alte Kastanienbaum im Holzheimer Wald, gegenüber des Börnchens, Opfer eine Sturmes. Lediglich an einer Seite des fast komplett ausgehöhlten Stammes, befand sich noch ein junger Ast, der in voller Blüte stand und dem Sturm standgehalten hatte.

Man hatte noch die Hoffnung, dass der alte Kasteneinbaum evtl. weiterleben durfte. 

Diese Hoffnung zerschlug sich jedoch nach entsprechender fachkundiger Begutachtung.

Es zeugt von Weitsicht der Verantwortlichen, dass man links und rechts des alten, doch durch Stürme und Blitzeinschläge beschädigten Kastanienbaumes, im Jahre 1990, anlässlich der Wiedervereinigung Deutschlands, zwei junge Kastanienbäume pflanzte, die mittlerweile eine entsprechend Größe erreicht haben.

Seitens mehrerer Holzheimer Bürger, regte sich der Wunsch gegenüber dem Börnchen, einen neuen Kastanienbaum zu pflanzen.

Zunächst sollte der Reststamm der alten Kastanie ausgebaggert werden.

Dann würde aber nichts mehr an den alten Kastanienbaum erinnern, der so vielen Waldbesuchern als Ziel einer Wanderung diente.

Gerhard Ohl, auf dessen Wiesengrundstück, die Kastanienbäume stehen, hatte die Idee aus dem Reststamm eine sogenannte Baumbank zu bauen. Er schnitt den Reststamm auf eine bestimmte Höhe ab, entfernte das faule Holz aus der Mitte des Stamms und setzte in den Hohlraum ein Eichenstück ein, das dann als Rückenlehne fungiert. 

Am Sonntag, den 10. Oktober 2021 fand nun ab 11:00 h als gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Flacht/Holzheim/ Niederneisen und der Ortsgemeinde Holzheim unter Corona bedingten Maßnahmen ein Gottesdienst am Holzheimer Börnchen statt.

Es dürfte nicht so oft vorkommen, dass während eines Gottesdienstes im Freien eine Kindstaufe und ein Kastanienbaum gepflanzt werden.

In Holzheim war dies möglich. Bei strahlendem Sonnenschein und über 200 Besuchern begann der Gottesdienst um 11:00 h. Pfarrer Klaus Wallrabenstein traf die richtigen Worte und erhielt zum Schluss des Gottesdienstes mit Recht Applaus.

Die Taufe der kleinen Maryléne mit dem Börnchenwasser war sehr emotional. Die stolzen Eltern bewunderten ihre Tochter, die trotz des kalten Wassers keine Miene verzog.

Im Anschluss an die Taufe erfolgte die Pflanzung des ca. 4 m hohen Kastanienbaumes, der von einigen Holzheimer Bürgern gespendet wurde.

Nach Abschluss des Gottesdienstes begrüßte Ortsbürgermeister Werner Dittmar die Besucher, bedankte sich bei den vielen Helfern und nochmals explizit bei der Familie Ohl, dass diese ihr Wiesengrundstück für die Bepflanzung des Kastanienbaumes zur Verfügung gestellt haben.

Als „Baumpate“ erklärte sich W. Abel von der Hammermühle bereit, der sich u. a. um die Bewässerung des frisch gepflanzten Kastanienbaumes kümmern wird.

Ortsbürgermeister Dittmar bedankte sich auch bei den Jagdhornbläsern unter Leitung von K. Ochs. Die Jagdhornbläser begleiteten mit mehreren gekonnten Stücken die Veranstaltung.

Der im näheren Umfeld allseits bekannte Edwin fungierte mit seinen Helfern als Grillmeister, so dass nach dem Gottesdienst die Besucher mit Grillwurst etc. versorgt wurden. 

Für die Beschallung sorgte die Familie Enders.

Während es sich die Besucher bei Essen und Trinken gut gehen ließen, begeisterte die junge Holzheimer Tanzgruppe unter der Leitung von V. Weldert jung und alt.

Ihr Tanz unter dem Motto „Wir sind Mädchen vom Dorf“ wurde mit viel Applaus begleitet, und sie kamen um eine Zugabe nicht herum.

Alles in allem war dies eine gelungene Veranstaltung bei traumhaftem Wetter, die so geg. 16:00 h endete.

Für die Ortsgemeinde Holzheim und für d. R.d.A. Karl August Meyer (064321782 oder 01782963501)

Über 200 Jahre alter Kastanienbaum (ehem.Naturdenkmal) vom Sturm auseinandergerissen

In der Nacht von Freitag, 21.05.2021, auf Samstag, 22.05.2021, wurde der, bis vor ca. 35 Jahren noch als Naturdenkmal geschützte Kastanienbaum im Holzheimer Wald, Opfer eines Sturmes.

Mit Schrecken stellte die Samstags-Wandertruppe aus Holzheim am Samstag, geg. 14:00 h, fest, dass der alte Kastanienbaum am Holzheimer Börnchen, Bereich Jakobsecke, fast komplett auseinander gerissen am Boden lag. Er wurde offensichtlich das Opfer des Sturmtiefs Marco, das in der Nacht von Freitag auf Samstag durch die Holzheimer Gemarkung fegte.

Der Kastanienbaum, dessen Alter auf ca. 200 Jahre geschätzt wird (Kastanienbäume können bis zu 300 Jahre alt werden), war bis in die 1980er Jahre als Naturdenkmal geschützt.

Ja, wenn der Baum erzählen könnte. Überliefert ist, dass bereits während des 1. Weltkrieges Granatsplitter in den Baum flogen. Auch viele Stürme und Blitzschläge beschädigten immer wieder den Baum. Bedingt durch die Beschädigungen wurde der Stamm immer weiter ausgehöhlt, so dass der Baum schließlich in den 1980er Jahren den Status eines Naturdenkmals verlor. Er hätte also gefällt werden können.

Niemand wollte dies. Stattdessen taten die Verantwortlichen (damaliger Ortsbürgermeister H. Weimar) alles, um den Kastanienbaum zu erhalten (u. a. wurde ein Baumgutachter eingeschaltet).

Im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands, wurden 1990 im Beisein interessierter Holzheimer Bürger zwei neue Kastanienbäume links und rechts neben dem ehemaligen Naturdenkmal gepflanzt.

Nach nunmehr 31 Jahren haben diese beiden jungen Kastanienbäume bereits eine entsprechende Größe erreicht.

Bedeutet das jetzt, dass der alte Kastanienbaum endgültig Vergangenheit wird? Er ist für viele Wanderer und Spaziergänger schon immer das Ziel einer Wanderung.

Wie auf einigen Fotos zu erkennen ist, befindet sich an der Seite des fast komplett ausgehöhlten Stammes ein noch junger Ast, der in voller Blüte steht und dem Sturm standhielt. Es besteht also Hoffnung, dass ein Teilstück des alten Baumes erhalten werden kann.

Wie ich nach entsprechenden Gesprächen erfahren habe, wollen sowohl der Eigentümer des Wiesengrundstückes auf dem die Kastanienbäume stehen (G. Ohl), als auch der Ortsbürgermeister W. Dittmar sich dafür einsetzen, dass der alte Kastanienbaum nach einer entsprechenden Begutachtung (Baumdoktor) weiter leben darf.

Karl August Meyer (Tel.: 064321782 o. 01782963501) ehemaliger 1. Beigeordneter der Gemeinde Holzheim und Wanderer der Samstags-Wandertruppe.