Landrat Frank Puchtler überreichte die Urkunden in Bad Ems und warb gleichzeitig für die Nachwuchsförderung. Foto: Schmiedel

Ehrung – Landrat Frank Puchtler gehört selbst auch zu den 60 verdienten Freiwilligen

Landrat Frank Puchtler überreichte die Urkunden in Bad Ems und warb gleichzeitig für die Nachwuchsförderung. Foto: Schmiedel
Landrat Frank Puchtler überreichte die Urkunden in Bad Ems und warb gleichzeitig für die Nachwuchsförderung.
Foto: Schmiedel


Von unserem Mitarbeiter Norbert Schmiedel M Bad Ems. 59 Feuerwehrmännern hat Landrat Frank Puchtler für ihre 35- oder 45-jährige aktive und pflichtgetreue Tätigkeit zum Schutz und Wohl der Bürger seinen offenherzigen Dank ausgesprochen – der 60. war er selbst. Der Sitzungssaal im Kreishaus war vollends besetzt, denn nicht nur die Geehrten, auch ihre Wehrleiter, Wehrführer sowie die Orts- und Verbandsgemeindebürgermeister waren mitgekommen, um zu gratulieren und zu danken.

Frank Puchtler weiß aus eigener Erfahrung als aktiver Feuerwehrmann in seiner Heimatgemeinde Oberneisen, was es bedeutet, eine so lange Zeit im Dienste der Nächsten zu stehen. Er hat auch schon 35 Jahre aktiver Dienstzeit hinter sich, aber ehren konnte er sich doch nicht selbst. Diese Freude hatte Kreisfeuerwehrinspekteur Gerd Grabitzke. Bei den anderen Ehrungen mit Aushändigung der Urkunden und Feuerwehrehrenzeichen in Gold stand er Puchtler zusammen mit seinen Stellvertretern Guido Erler und Marcus Grün zur Seite.

Es war eine schöne Feierstunde, in der Puchtler die Verdienste der Feuerwehren an sich, besonders aber die der Geehrten beleuchtete. Abgerundet wurde der feierliche Rahmen durch ein jugendliches Flötentrio der Kreismusikschule. Auf diese jungen Menschen ging Puchtler näher ein, als er ihnen für die Darbietungen dankte. Er ermunterte sie, vielleicht auch der Jugendfeuerwehr beizutreten.

Die Nachwuchsprobleme an den einzelnen Standorten anzugehen, forderte er auch die aktiven Feuerwehrangehörigen auf, denn „der Aufbau der Mannschaften aus den Jugendfeuerwehren ist sehr wichtig“. Auch die Alterskameraden stünden diesem Problem nicht tatenlos gegenüber. Sie könnten als moralische Unterstützung bei der Werbung sehr hilfreich sein, weil sie auf eine große Erfahrung aus dem aktiven Dienst schöpfen könnten. „Es geht nicht um Abenteuergeschichten, es geht um ehrliche Überzeugung.“

Der Dienst in der Feuerwehr sei nicht einfach, weil von jedem Einzelnen eine große Verantwortung, eine nahezu ständige Einsatzbereitschaft abverlangt werde, fuhr Puchtler fort. Davon könnten die Familien viele Lieder singen, weshalb auch ihnen ein ganz großer Dank gebühre.

Puchtlers Dank richtete sich auch neben den Fördervereinen an alle Initiativen, die zur Unterstützung der Feuerwehren unterschiedlichste Projekte starten: „Sie alle unterstützen die öffentliche Hand, die sonst für Anschaffungen von Ausrüstung, Gerät und Fahrzeugen viel mehr Geld in die Hand nehmen müsste.“

Für das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre aktiver Dienstverrichtung waren 56 Feuerwehrmänner nominiert, acht waren leider verhindert, einer verzichtete auf die Ehrung, „weil der Feuerwehrdienst auch ohne Ehrung für mich selbstverständlich ist“. Puchtler bedauerte das, „weil doch diese Ehrung jeder mit Stolz entgegen nehmen und vorzeigen kann“. Für 45 Jahre aktiven Dienstes in der Feuerwehr waren zwölf Feuerwehrkameraden benannt. Allen gratulierte Frank Puchtler persönlich und sprach ihnen den innigen Dank der Verwaltung wie auch der Bevölkerung aus.

Die Geehrten aus dem Rhein-Lahn-Kreis im Überblick

Ehrungen für 35 Jahre: 

  • Verbandsgemeinde Bad Ems:
    Christoph Lay, Miellen; Dirk Reckenthäler, Bad Ems; Jens Clos, Bad Ems; Stefan Lorch, Fachbach. 
  • Verbandsgemeinde Diez:
    Michael Doß, Altendiez; Armin Hennemann, Flacht; Udo Hofmann, Altendiez; Frank Matzat, Altendiez; Hans-Jörg Neu, Diez; Dirk Thorn, Altendiez; Harry Meffert, Cramberg; Joachim Schwarz, Cramberg; Rüdiger Oswald, Dörnberg; Klaus Felten, Geilnau; Thomas Gerheim, Geilnau; Jürgen Kraus, Hambach; Volker Reichel, Hirschberg; Jörg Glauer, Holzappel; Andreas Hies, Holzheim; Markus Hies, Holzheim; Thorsten Koch, Holzheim; Frank Güll, Langenscheid; Alexander Seifert, Laurenburg; Christof Lenz, Wasenbach; Volker Schiller, Heistenbach; Thomas Haxel, Charlottenburg; Thomas Dietrich, Kaltenholzhausen; Frank Puchtler, Oberneisen. M Verbandsgemeinde Katzenelnbogen: Manfred Crecelius, Niedertiefenbach; Thomas Oswald, Bremberg; Hans Jürgen Weis, Allendorf. 
  • Verbandsgemeinde Loreley:
    Günter Eschelbach, St. Goarshausen; Gerd Lamberti, Filsen; Klaus Göttert, Weisel; Dieter Michel, Weisel; Bernd Schmidt, Dahlheim; Berthold Lewenz, Kamp-Bornhofen. M Verbandsgemeinde Nassau: Artur Debusmann, Pohl; Holger Güth, Pohl; Bernhard May, Sulzbach; Thomas Perabo, Pohl; Udo Spöth, Dörnberg, Einheit Obernhof; Klaus Martin, Singhofen; Christof Best, Oberwies; Heinfried Redert, Geisig; Christoph Keul, Weinähr. 
  • Verbandsgemeinde Nastätten:
    Thomas Heinz, Oberbachheim; Norbert Becker, Lautert.

Ehrungen für 45 Jahre: 

  • Verbandsgemeinde Bad Ems:
    Alfred Fülla, Bad Ems. 
  • Verbandsgemeinde Diez:
    Arno Fetter, Holzheim; Lothar Klerner, Isselbach-Giershausen; Wolfgang Traut, Isselbach-Giershausen. 
  • Verbandsgemeinde Katzenelnbogen:
    Waldemar Klöppel, Bremberg. M Aus der Verbandsgemeinde Loreley: Bruno Moseler , Patersberg; Eckhard Lenz, Bornich; Wolfgang Maier, Dahlheim; Alfons Klein, Dahlheim; Klaus-Peter Hammer, Weisel und Erwin Monschauer, Kestert. 
  • Verbandsgemeinde Nassau:
    Hubert Perscheid, Pohl. 
  • Verbandsgemeinde Nastätten:
    Reimund May, Eschbach.  
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 6. November 2014, Seite 21

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