Consolee Mukashema, Mitte erste Reihe, mit den Teilnehmern des Lehrgangs. Neben ihr eine Zimmerkollegin während des Aufenthalts aus Palästina.

Benefizturnier – Frauenmannschaften spielen für den ruandischen Klub Rambura WFC in Diez 

Holzheim. Die Liebe zum Fußball verbindet Menschen weltweit. Beweis: Die Trainerin des von der Ruandahilfe der Ortsgemeinde Holzheim geförderten ruandischen Frauenfußballklubs Rambura WFC, Consolee Mukashema, hat vom 15. September bis 3. Oktober an einem vom DFB in der Sportschule Hennef durchgeführten, internationalen Trainerlehrgang teilgenommen und die DFB-B-Lizenz erworben.

Consolee Mukashema, Mitte erste Reihe, mit den Teilnehmern des Lehrgangs. Neben ihr eine Zimmerkollegin während des Aufenthalts aus Palästina.
Consolee Mukashema, Mitte erste Reihe, mit den Teilnehmern des Lehrgangs. Neben ihr eine Zimmerkollegin während des Aufenthalts aus Palästina.


Frauenfußball in Ruanda stärkt die Rechte und fördert das Selbstvertrauen der Frauen. Außerdem trägt es zur Körperertüchtigung, Bildung, Integration und Versöhnung bei. Für die arbeitsame Bevölkerung Ramburas sind die sonntäglichen Spiele nach dem Kirchgang als Zuschauer außerdem ein wichtiges Freizeitangebot.

An dem DFB-Lehrgang nahmen 29 Trainer und Nationalspieler (darunter drei Frauen) aus 23 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas mit Erfolg teil. Dieser harmonische, kameradschaftliche Lehrgang hat gezeigt, wie der Sport, in diesem Fall die Liebe zum Fußball, weltweit Menschen verschiedener Ethnien und Kulturen verbindet.

Der DFB-Lehrgang wurde geleitet von Eckhard Krautzun und wurde mitfinanziert vom Auswärtigen Amt und vom Deutschen Olympischen Sportbund. Die Ruanda-Stiftung hat für den Lehrgangsbesuch der Trainerin außer dem persönlichen Einsatz des Stiftungsvorsitzenden Helmut Weimar mit Übernahme der Beförderung vom Frankfurter Flughafen nach Hennef und zurück keinen Beitrag geleistet.

Die Satzung der Stiftung sieht jedoch als Fördermaßnahme vor, dass neben der Förderung sozialer Projekte, Erziehung, Bildung, Weiterbildung, Unterstützung von Witwen und Waisen sowie der Gesundheitspflege auch der Mädchen- und Frauenfußball in Rambura gefördert werden muss. Was die jeweilige Projektfinanzierung betrifft, gibt es klare Grenzen: So erfolgt die Förderung des Frauenfußballklubs Rambura WFC ausschließlich durch projektbezogene Spenden von sportlichen Institutionen und wohlwollenden Fußballfreunden, insbesondere organisiert durch das Mitglied der Fifa-Exekutive, Theo Zwanziger, sowie durch Erlöse aus Sportveranstaltungen.

Zur Finanzierung des Spielbetriebs des Frauenfußballklubs Rambura WFC in der im Januar 2015 beginnenden Meisterschaftsrunde Ruandas ist zum Beispiel bereits am 17. Januar ab 10 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Fußballkreis Rhein-Lahn und dem VfL Altendiez in der Sporthalle der zen tralen Sportanlage Diez ein Benefiz-Hallenfußballturnier für Frauenmannschaften der Leistungsstärke Kreisliga/Bezirksklasse vorgesehen.

Für das Benefiz-Hallenfußballturnier in Diez zugunsten von Rambura WFC haben sich schon mehrere Frauenmannschaften der Region Rhein-Lahn/Westerwald/Limburg angemeldet. Meldeschluss ist der 15. November.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 7. November 2014, Seite 18

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