Dekorierte Fenster, wie beispielsweise dieses mit der Zahl 20, wiesen beim lebendigen Adventskalender in Holzheim den Weg.

Vorweihnachtlich – Erstmals führt in Holzheim ein lebendiger Adventskalender die Bürger zusammen

Dekorierte Fenster, wie beispielsweise dieses mit der Zahl 20, wiesen beim lebendigen Adventskalender in Holzheim den Weg.
Dekorierte Fenster, wie beispielsweise dieses mit der Zahl 20, wiesen beim lebendigen Adventskalender in Holzheim den Weg.


Holzheim. Erstmalig gab es in diesem Jahr in Holzheim einen lebendigen Adventskalender. Die auf Initiative von Silvia Hannappel ins Leben gerufene vorweihnachtliche Aktion führte an zwölf Adventstagen Menschen bei Holzheimer Familien zusammen. Die Idee hinter dem lebendigen Adventskalender ist es, Orte der Begegnung zu schaffen und dadurch die dörfliche Gemeinschaft und die Beziehungen innerhalb der Gemeinde zu fördern und zu stärken.

 

Dabei tritt jeweils ein Haushalt oder eine Familie als Gastgeber auf, um in ihr weihnachtlich geschmücktes Heim einzuladen. Dort erwartet die Gäste ein mit der Zahl des Kalendertages dekoriertes Fenster und ein kleiner Vortrag, der Kreativität und dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. So boten die beteiligten Holzheimer Familien ihre liebevoll und weihnachtlich gestalteten Heime als Ort der Begegnung dar.

Im Schein von Kerzen und knisternden Lagerfeuern wurde gemeinsam gesungen; weihnachtliche Geschichten, die erheiterten oder zum Nachdenken anregten, wurden vorgetragen. Im besinnlichen Ambiente, bei einem Becher Glühwein oder warmen Apfelsaft und Lebkuchen kam es zu Begegnungen und Gesprächen, und neue Beziehungen wurden geknüpft. Es trafen sich Jung und Alt, alteingesessene und neu hinzu gezogene Bürger, so die Organisatoren. Spontan wurde beim ersten Treffen bei Familie Klein eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Bei Familie Dittmar erschien, passend zur Geschichte, ein Engel (Charlotte Dittmar) und verteilte an die Gäste Marzipankartoffeln.

Bei Familie Lotz war kurz vorher der Nikolaus gewesen, sodass der Schaukelstuhl noch beständig wackelte. Familie Neuhaus imponierte mit einer liebevoll inszenierten weihnachtlichen Geschichte, und Gerhard Ohl gestaltete das Fenster mit einer aufwendigen Lichtinstallation und Basteleien. Der Abschluss des lebendigen Adventskalenders erfolgte bei Schmalzbroten und Klängen aus dem Akkordeon im festlich geschmückten Garten der Familie Baum.

Auch die anderen beteiligten Familien bestachen durch ihre Gastfreundlichkeit, durch die aufwendige Gestaltung eines Adventskalenderfensters und die musikalischen und literarischen Beiträge. So gebührt neben den schon genannten Familien Fix, Streim, Hannappel, Nied, Theis/Hofmann und Schilk ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön.

Die Resonanz war trotz der zum Teil widrigen Witterungsbedingungen sehr gut. Nicht nur der Ortsbürgermeister Werner Dittmar fand lobende Worte. Im Gespräch berichtete die Initiatorin Silvia Hannappel von durchweg positiver Rückmeldung, sodass einer Wiederholung des lebendigen Adventskalenders im nächsten Jahr nichts im Wege stehen sollte. Holzheims Bürgermeister lobte insbesondere die Familie Hannappel, deren Mitglieder sich als Neubürger ideenreich in den Ort einbringen und auf diese Weise die Dorfgemeinschaft fördern.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Samstag, 27. Dezember 2014, Seite 13

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