Verdunkelung für Kita

Flacht. Der Flachter Gemeinderat tagt am Donnerstag, 7. November, um 20.15 Uhr im Bürgerhaus. Auf der Tagesordnung stehen die Ergebnisse der Untersuchungen der Abwasserkanäle im Rahmen der Eigenüberwachungsverordnung. Außerdem geht es um den Nachtragshaushalt 2013, die Steuerhebesätze, den Forstwirtschaftsplan 2014, die Holzpreise und eine Verdunkelungsanlage an den Schrägfenstern der Gruppe Regenbogenland in der Kita Flacht/Holzheim.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 30. Oktober 2013, Seite 16

Ruhiges Gebiet vor Lärm schützen

Umwelt – „Keine Südumgehung Limburg“ unterbreitet Stadtverordneten Vorschlag – Auch Holzheim betroffen

Von unserem Mitarbeiter Dieter Fluck

Limburg. Der Verein „Keine Südumgehung Limburg“ hat die in der Stadtverordnetenversammlung tätigen Fraktionen gebeten, sich mit der Ausweisung eines „Ruhigen Gebietes“ für die Feldflur zwischen Blumenrod, Linter und Holzheim einschließlich des dortigen Vogelschutzgebiets zu befassen. Wiederholt haben Vereinsvertreter kürzlich auch in der Öffentlichkeit dafür geworben und an einem Stand am Neumarkt Unterschriften gesammelt. Sie sollen der Limburger Stadtverordnetensitzung zugeleitet werden.

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Supersommer hielt die Kinder nicht vom Lesen ab

Große Lesesommer- Abschlussfeier in Holzheim.

377 Bücher der Holzheimer Bücherei wurden gelesen. Kinder und Jugendliche erhielten Auszeichnungen für fleißiges Schmökern.

Alle Sieger und Gewinner des Lesesommers 2013 in der Holzheimer Bücherei. 	Foto: Kahl

Alle Sieger und Gewinner des Lesesommers 2013 in der Holzheimer Bücherei. Foto: Kahl

Unter dem Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ startete der „Lesesommer Rheinland-Pfalz“ in seine sechste Fortsetzung. Die Bücherei in Holzheim, seit Anbeginn dabei, veranstaltete wie bereits im Vorjahr die Preisverleihung bei strahlendem Sonnenschein als eine „Open-Air-Veranstaltung“.

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Auf Bildersafari durchs Aartal gegangen

Ruth Russ: Fotografin mit Liebe zur Heimat – Burgen, Schlösser, Pflanzen und Bäche festgehalten

HOLZHEIM. Ruth Russ, im Hauptberuf Holzheimerin mit großer Naturverbundenheit, hatte schon in ihren Jugendjahren die Besonderheiten des Aartals und der näheren Heimat entdeckt und zu ihrem Lebensinhalt mit nachfolgender Dauerbeschäftigung gemacht. Mit dem Fahrrad, später mit ihrem Auto, erkundete sie die abseits gelegenen Sehenswürdigkeiten und auch unscheinbaren Winkel der heimischen Region.

Mit der Kamera ausgerüstet, dokumentierte sie zunächst nur für sich alles Sehenswerte. Höfe, Gebäude, Burgen, Schlösser, Bäche, Flüsse, Steinbrüche, Wiesen, Pflanzen, Kleintiere, Brücken und Quellen wurden in ihren Aufnahmen verewigt. Veränderungen im Dorfbild, die wechselhafte Gestaltung der Landschaft, der Wandel der Jahreszeiten, stille Momente der Natur – das alles und viel mehr interessiert schon seit vielen Jahren die inzwischen 78Jährige.

Zahlreiche attraktive Motive aus ihrer Heimat an der Aar hat die Holzheimerin Ruth Russ fotographisch festgehalten.  Foto: Wilma Rücker
Zahlreiche attraktive Motive aus ihrer Heimat an der Aar hat die Holzheimerin Ruth Russ fotographisch festgehalten.
Foto: Wilma Rücker


Ihr reichhaltiges Wissen über die Schönheiten der Region gibt sie gerne an Interessierte in DiaAbenden weiter. 2001 wurde ihre Arbeit mit dem Bildband über das von ihr so geschätzte Aartal belohnt. Inzwischen ist die zweite Auflage des Buches schon im Handel. Zurzeit startet ein Probelauf für einen geplanten Bildband über die Verbandsgemeinde Diez.

Im November werden in Niederneisen in der „Linde“ ihre fotographischen Arbeiten dem Publikum vorgestellt. Auch für ein geplantes Prosabüchlein stellt Ruth Russ ihre exzellenten Naturaufnahmen bereit: Polsterphlox, Wolfsmilch, Lupinen und Motive von der Aar, der Steinbruch bei Fachingen gehören zu den Aufnahmen.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Interessen – die Lahn von Runkel bis Fachingen – ist bereits fotographisch erarbeitet. Privat hat die Holzheimerin alles Wichtige über ihre Heimatgemeinde im Kasten. Familienforschung, Veränderungen und so genannte neuzeitliche Verbesserungen im Ort liegen ihr sehr am Herzen.

Erholung findet sie in ihrem ganz privaten Garten. Die Vielfalt der zu allen Jahreszeiten blühenden Pflanzen beschäftigt sie unermüdlich. Ihren geologischen Wissensdurst stillt Ruth Russ in heimischen Steinbrüchen. Warum? Sie will wissen, wie es unten drunter aussieht!

Wilma Rücker
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 14

In 16 Jahren wurde bereits viel bewegt

Kleinste deutsche Gemeinde, die einer Gemeinde in der Dritten Welt verbunden ist – Eine vorbildliche Infrastruktur geschaffen – Deutsch wird demnächst zweite Fremdsprache

Holzheim pflegt seit 1988 Partnerschaft mit dem Sektor Birembo in Ruanda

Seit nunmehr 16 Jahren pflegt Holzheim die Partnerschaft mit dem Sektor Birembo in Ruanda. Obwohl Holzheim die kleinste deutsche Gemeinde überhaupt ist, die eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in der Dritten Welt unterhält, kann der Ort und insbesondere die Verantwortlichen der Ruandahilfe stolz sein, auf das bisher vollbrachte.

HOLZHEIM. Vor 16 Jahren, am 20. Juli 1988, schloss die Ortsgemeinde Holzheim mit dem Sektor Birembo im heutigen Distrikt Gasiza in Ruanda eine kommunale Partnerschaft. Damit ist Holzheim mit seinen 970 Einwohnern nicht nur die kleinste rheinland- pfälzische Gemeinde, die zu einer Kommune im Partnerland Ruanda eine Partnerschaft unterhält, sondern auch die kleinste deutsche Gemeinde, die ein solches Verhältnis zu einer Gemeinde in der Dritten Welt pflegt. Im Laufe der nun 16jährigen Partnerschaft hat die Aargemeinde in dem zirka 7000 Einwohner großen Partnerschaftssektor eine für Ruanda vorbildliche Infrastruktur geschaffen. Die Holzheimer Partnerschaftshilfe um den Ruandabeautragten Helmut Weimar konzentriert sich dabei auf drei wesentliche Säulen: die Verbesserung der Infrastruktur und der Wasser- und Stromversorgung, die Bildung sowie das Thema Gesundheit.

Helmut Weimar (dritter von rechts) und seine Mitstreiter setzen sich seit Jahren engagiert für Ruanda ein.  Fotos: Uli Pohl
Helmut Weimar (dritter von rechts) und seine Mitstreiter setzen sich seit Jahren engagiert für Ruanda ein.
Fotos: Uli Pohl


Bau der Schule war nötig

So wurde einst mit 25 Quell fassungen zunächst die Versorgung der Menschen in Birembo mit sauberem Trinkwasser sichergestellt. Durch das Verlegen eines rund ein Kilometer langen Stromkabels von einer Trafostation im Tal erfolgte als nächstes Projekt die Stromversorgung des Bergsektors. Von besonderer Notwendigkeit war der Bau und die zwischenzeitliche Erweiterung einer Primarschule mit nunmehr 17 Klassenräumen, in der 1589 Schülerinnen und Schüler von 19 Lehrern zweischichtig unterrichtet werden. Die Primarschule Birembo hat sich aufgrund ihres hohen Standards und ihrer hervorragenden Funktionsfähigkeit mittlerweile zu einem Schulzentrum entwickelt. Alle Fenster und Türen sind verglast. Die Schule hat als einzige ruandische Primarschule elektrisches Licht, ist optimal möbliert und ausgestattet. Eine Schulsportanlage komplettiert dieses vorbildliche Schulzentrum. Dem Wunsch der Schulleitung, Deutsch als zweite Fremdsprache im Kurssystem einzuführen, wird mit Holzheimer Hilfe in Kürze ebenfalls entsprochen. Die benötigten Lehrbücher werden aus Frankreich beschafft.

Barfuß über 15 Kilometer

Zurzeit müssen allerdings noch 332 Kinder aus der südlichen Region des 2800 Meter hoch gelegenen Bergsektors in einer alten Kapelle und in einem Privathaus unterrichtet werden. Um diesen Kindern den 15 Kilometer langen Fußwege – den sie barfuß bestreiten – zu ersparen, ist im kommenden Jahr der Bau einer Außen- beziehungsweise Zweigschule geplant. Die Deutsche Botschaft in Kigali, das Land RheinlandPfalz und das katholische Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Aachen haben bereits finanzielle Unterstützung zugesagt. Ein neuer Weg mit zwei kleinen Brücken sowie der Bau der Schule erfolgt, wie bei allen Baumaßnahmen, in Eigenleistung durch die Bürger von Birembo oder durch Handwerker der Region.

Den Strom zahlt Holzheim

Die Ruandahilfe Holzheim unterstützt außerdem die beiden in Birembo liegenden Sekundärschulen Kibihekane und Kibisabo mit Schulmaterialien. Um auch die dritte Säule „Gesundheitswesen“ zu realisieren, wurde mit Holzheimer Hilfe im Jahr 2000 eine Gesundheitsstation für die medizinische Erstversorgung gebaut und eingerichtet. Sie wird von einer DiplomKrankenschwester geleitet, die in ihrer Arbeit von fünf weiteren Schwestern und Hilfskräften unterstützt wird. Die Hauptverantwortung trägt der Distriktarzt aus Kabaya, der insgesamt 247 000 Menschen zu versorgen hat. Die Personal- und Stromkosten werden zum Teil von Holzheim übernommen. Durch die Neueinrichtung eines Büros für den Hausmeister in einem anderen Gebäude, wurde auch die Gesundheitsstation im Jahr 2002 um zwei Räume und in diesem Jahr durch einen Anbau um weitere fünf Räume erweitert. Um den Gebäudekomplex wurde überdies eine von Holzheim finanzierte Zaunanlage installiert.

Anfang 2003 erhielt die Gesundheitsstation – inzwischen umbenannt in Gesundheitszentrum – dank einer Spende des Diezer LionsClub einen Krankenwagen. Besonders wichtig ist in Afrika die Bekämpfung von Aids. Obwohl in Birembo die AidsQuote verhältnismäßig gering ist, beginnt man bereits in der Primarschule mit der Aufklärung und hat einen von der Ruandahilfe Holzheim unterstützen „AntiAidsClub“ gegründet. Durch gemeinsame Intervention des Distriktarztes und des Holzheimer Ruandabeauftragten Helmut Weimar bei den ruandischen Gesundheitsbehörden wurde Birembo in das PMTC-Programm aufgenommen. Dieses Programm ermöglicht, durch medikamentöse Behandlung die Übertragung der Krankheit von einer an Aids erkrankten Mutter auf das Neugeborene zu verhindern. Der Neubau eines Labors und die späteren Kosten werden von der amerikanischen Regierung übernommen.

Zwölf Euro zum Leben

Mit dem Erlös eines Almab triebs mit Schweizer Rindern im vergangenen Herbst in Holzheim wurde die Frauenkooperative „Giraneza“ unterstützt. Dort leben 30 Witwen mit ihren Kindern, die sich ohne sonstige Hilfe selbst ernähren müssen. Sie können dies, durch die Haltung von 70 Ziegen, einer Getreidemühle und durch gegenseitige Hilfe in einer zur Verfügung gestellten Lehmhütte. Jeder Witwe reicht ein Monatseinkommen von umgerechnet zwölf Euro, um sich selbst und die Kinder ernähren zu können.

Eine von vielen Holzheimer Aktionen für Ruanda ist die Benefizwanderung, bei der unter anderem auch in Birembo hergestellte Holzfiguren verkauft werden.
Eine von vielen Holzheimer Aktionen für Ruanda ist die Benefizwanderung, bei der unter anderem auch in Birembo hergestellte Holzfiguren verkauft werden.


Hilfe für Waisenkinder

Nach Auffassung der Holz heimer Ruandahilfe ist bei allen Projekten die Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. So müssen alle Einrichtungen ständig gepflegt und überwacht werden. Dies wird in Birembo auch durch den Partnerschaftsausschuss des Sektors vor Ort sichergestellt. Die geringen finanziellen Möglichkeiten der ruandischen Partner gebieten es, auch in Zukunft die Schulen mit Schulmaterial und die Gesundheitsstation mit Medikamenten zu versorgen und die Stromkosten für diese Einrichtungen zu übernehmen. Außerdem werden auch in den kommenden Jahren die 200 Waisenkinder Birembos durch die Übernahme von Schülerpatenschaften – 24 Euro pro Kind und Jahr – unterstützt. Der Betrag hat sich um zwei Euro erhöht, da die Kinder ab sofort einen jährlichen „SchülerKrankenkassenbeitrag“ entrichten müssen.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 14

Seit 1979 schon 25 Lehrlinge in Friseurs-Kunst geschult

Vor 25 Jahren gegründet: „Sigi’s Haarstudio“ – Betrieb neben Familie

HOLZHEIM. Mit 14 Jahren machte Sigrid Weimar eine Ausbildung zur Friseurin. „Ob das damals mein Traumberuf war, weiß ich nicht, aber heute ist er es auf jeden Fall“, sagt sie zu ihrem 25. Firmenjubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert lassen sich Männer und Frauen aller Altersgruppen in „Sigi’s Haarstudio“ die Haare schneiden, färben und föhnen.

Dabei hat sich Sigrid Weimar erst recht spät entschlossen, sich selbstständig zu machen. Nach der Lehre und einigen Jahren Berufserfahrung heiratete sie den Holzheimer Helmut Weimar und kümmerte sich um den Haushalt und Töchterchen Sabine. Doch als die Kleine den Kinderschuhen entwachsen war, wollte sich Mama Weimar etwas eigenes Berufliches neben der Familie aufbauen und machte ihre Meisterprüfung.

Sigrid Weimar (zweite von links) und ihr Team stellen seit 25 Jahren die Kunden in
Sigrid Weimar (zweite von links) und ihr Team stellen seit 25 Jahren die Kunden in „Sigi’s Haarstudio“ in Holzheim zufrieden.
Foto: Ida Rether


Das war 1978, ein Jahr später, im August 1979, eröffnete sie dann ihren eigenen Frisiersalon in der umgebauten Familienscheune in Holzheim. Zu dieser Zeit beschäftigte sie eine Friseurin und einen Lehrling. Heute – 25 Jahre später – gehören sieben Friseurinnen, eine Meisterin und eine Auszubildende zu ihrem Team. Zwei weitere Friseurinnen arbeiten in einem Zweigbetrieb in Hahnstätten.

„Magret Scheffler ist seit Anfang an dabei gewesen, Ingrid Tsavdaridis arbeitet seit 24 Jahren hier, unsere Meisterin Andrea Zimmermann seit 19 und Christiane Wagner bereits seit 18 Jahren“, berichtet die stolze Besitzerin des Salons. „Ich habe wirklich tolle Mitarbeiterinnen, sie sind ein eingespieltes Team und ich kann mich immer auf sie verlassen“.

Seit kurzem arbeitet Sigrid Weimar nicht mehr im Salon, sondern kümmert sich um die Organisation und bleibt im Hintergrund. Doch trotzdem ist sie immer vor Ort und für ihre Mitarbeiterinnen und Kunden da. Sie kann auf eine lange und erfolgreiche berufliche Laufbahn zurückblicken.

Neben ihrem Hauptsitz in Holzheim betrieb sie von 1981 bis 1991 in Aarbergen- Rückershausen und von 1986 bis 1996 in AarbergenKettenbach zwei Zweigbetriebe. Vor sieben Jahren kam ein weiteres Haarstudio in LimburgBlumenrod dazu, das sie mit einer befreundeten Friseurmeisterin zusammen leitet. Sigrid Weimar engagierte sich immer besonders für die Jugend und den Nachwuchs ihrer Zunft.

Im Laufe der vergangenen 25 Jahre bildete sie 24 junge Mädchen zu Friseurinnen aus und der 25. Lehrling steht kurz vor der Prüfung. Als der Friseursalon „Sigi’s Haarstudio“ gegründet wurde, war er der erste moderne Salon seiner Art in der Region. Seitdem hat das Team um Sigrid Weimar regelmäßig an Fortbildungen und Seminaren teilgenommen, um auf dem neuesten Stand der Haarmode zu bleiben und die Kunden so zufrieden zu stellen.

Dass ihnen dies gelang, beweist die große Zahl der Stammkunden, die nicht nur aus Holzheim und der näheren Umgebung, sondern auch aus dem Raum Frankfurt und dem Westerwald zu dem Betrieb an der Aar kommen, um sich frisieren zu lassen. „Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht“, erklärt Sigrid Weimar zum Abschluss, „und da wir nur nette Kunden haben, würde ich meinen Beruf auch noch weitere 20 Jahre ausüben“. 

Ida Rether
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 12

Ein großer Heimathistoriker

Friedhelm Theis erinnert an den unvergessenen Karl Schughart

Es gibt wohl kaum eine kleinere Gemeinde, die mit derartig vielen Büchern über die eigene Geschichte aufwarten kann wie Holzheim. „Schuld“ daran war vor allem Karl Schughart, der federführend bei mehreren Bänden über die Aargemeinde war und kürzlich im Alter von 89 Jahren verstarb.

Friedhelm Theis, selbst ein profunder Kenner der Holzheimer Historie, berichtet: „Karl Schughart hat mich immer sehr beeindruckt – er war für uns alle ein ,lebendes Geschichtsbuch‘.“ Egal, ob es um die Schulchronik von 1824 bis zu den 1970er Jahren, um die Geschichte der Schultheißen oder um die Anwesen in Holzheim ging – Karl Schughart ging der Sache akribisch auf den Grund.

Friedhelm Theis mit einigen heimatkundlichen Bänden über Holzheim, an denen Karl Schughart und er gearbeitet haben.
Friedhelm Theis mit einigen heimatkundlichen Bänden über Holzheim, an denen Karl Schughart und er gearbeitet haben.


Im Zweiten Weltkrieg hatte Karl Schughart Tagebuch geführt, so Friedhelm Theis – doch die Aufzeichnungen gingen verloren. „Jahre später hat sich ein früherer neuseeländischer Soldat bei Schughart gemeldet, der das Tagebuch gefunden hatte“, so Friedhelm Theis. Eine Begegnung der besonderen Art entstand… (ag)

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 29. September 2004, Seite 2