Wem die letzte Stunde schlägt. . .

Erfolgsstück auf Burg Ardeck: Der „Brandner Kaspar“ schlägt dem Tod ein Schnippchen

Mit Superlativen muss man sicher vorsichtig sein. Doch das, was die Akteure der 15. Ardeck-Burgfestspiele am Wochenende boten, verdient das Prädikat „brillant“.

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Die Kostüme sitzen schon

Heiße Vorbereitungsphase am Fuße von Burg Ardeck:

Jetzt muss es passen und sitzen: Festspiel-Schauspieler bei der Kostümanprobe unterhalb von Burg Ardeck. Montag und Dienstag sind Proben in voller Montur, Mittwoch ist letzter Test, Freitag Premiere. 	Foto: Westerweg

Jetzt muss es passen und sitzen:
Festspiel-Schauspieler bei der Kostümanprobe unterhalb von Burg Ardeck. Montag und Dienstag sind Proben in voller Montur, Mittwoch ist letzter Test, Freitag Premiere.
Foto: Westerweg

Für die 15. Festspiele hat der Countdown begonnen.
Feinschliff an den Kostümen, letzte Tests für Maske und Frisuren

Heiße Vorbereitungsphase am Fuße von Burg Ardeck: Für die 15. Festspiele hat der Countdown begonnen.

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Gartenbauer gönnten sich Pause

Schlagen die Gartenbauer in Holzheim den Terminkalender auf, steht meist was von Arbeit drin.

Da ist der Lehrgarten zu pflegen, Obst zu ernten oder das Gemeinwesen in Ordnung zu halten.

Schlagen die Gartenbauer in Holzheim den Terminkalender auf, steht meist was von Arbeit drin. Da ist der Lehrgarten zu pflegen, Obst zu ernten oder das Gemeinwesen in Ordnung zu halten. Einmal im Jahr ist das anders – da sollen die Mitglieder des Vereins beim Gartenfest „relaxen“, wie es die stellvertretende Vorsitzende Rosie Meyer neudeutsch ausdrückt. Dann wird zum gemütlichen Treff mit gutem Essen aufs Grundstück an der Bergstraße eingeladen.

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Ruandatag in Holzheim

Aus Anlass der 25-jährigen kommunalen Partnerschaft zwischen der Ortsgemeinde Holzheim und dem Sektor Rambura im ostafrikanischen Ruanda findet am Samstag, 24. August, der Ruandatag des Landes Rheinland-Pfalz in Holzheim statt. Hierzu hat der Holzheimer Ruandabeauftragte Helmut Weimar über 700 rheinland-pfälzische Partnerschulen, Initiativen und Ruandafreunde eingeladen.

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Seit 1979 schon 25 Lehrlinge in Friseurs-Kunst geschult

Vor 25 Jahren gegründet: „Sigi’s Haarstudio“ – Betrieb neben Familie

HOLZHEIM. Mit 14 Jahren machte Sigrid Weimar eine Ausbildung zur Friseurin. „Ob das damals mein Traumberuf war, weiß ich nicht, aber heute ist er es auf jeden Fall“, sagt sie zu ihrem 25. Firmenjubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert lassen sich Männer und Frauen aller Altersgruppen in „Sigi’s Haarstudio“ die Haare schneiden, färben und föhnen.

Dabei hat sich Sigrid Weimar erst recht spät entschlossen, sich selbstständig zu machen. Nach der Lehre und einigen Jahren Berufserfahrung heiratete sie den Holzheimer Helmut Weimar und kümmerte sich um den Haushalt und Töchterchen Sabine. Doch als die Kleine den Kinderschuhen entwachsen war, wollte sich Mama Weimar etwas eigenes Berufliches neben der Familie aufbauen und machte ihre Meisterprüfung.

Sigrid Weimar (zweite von links) und ihr Team stellen seit 25 Jahren die Kunden in
Sigrid Weimar (zweite von links) und ihr Team stellen seit 25 Jahren die Kunden in „Sigi’s Haarstudio“ in Holzheim zufrieden.
Foto: Ida Rether


Das war 1978, ein Jahr später, im August 1979, eröffnete sie dann ihren eigenen Frisiersalon in der umgebauten Familienscheune in Holzheim. Zu dieser Zeit beschäftigte sie eine Friseurin und einen Lehrling. Heute – 25 Jahre später – gehören sieben Friseurinnen, eine Meisterin und eine Auszubildende zu ihrem Team. Zwei weitere Friseurinnen arbeiten in einem Zweigbetrieb in Hahnstätten.

„Magret Scheffler ist seit Anfang an dabei gewesen, Ingrid Tsavdaridis arbeitet seit 24 Jahren hier, unsere Meisterin Andrea Zimmermann seit 19 und Christiane Wagner bereits seit 18 Jahren“, berichtet die stolze Besitzerin des Salons. „Ich habe wirklich tolle Mitarbeiterinnen, sie sind ein eingespieltes Team und ich kann mich immer auf sie verlassen“.

Seit kurzem arbeitet Sigrid Weimar nicht mehr im Salon, sondern kümmert sich um die Organisation und bleibt im Hintergrund. Doch trotzdem ist sie immer vor Ort und für ihre Mitarbeiterinnen und Kunden da. Sie kann auf eine lange und erfolgreiche berufliche Laufbahn zurückblicken.

Neben ihrem Hauptsitz in Holzheim betrieb sie von 1981 bis 1991 in Aarbergen- Rückershausen und von 1986 bis 1996 in AarbergenKettenbach zwei Zweigbetriebe. Vor sieben Jahren kam ein weiteres Haarstudio in LimburgBlumenrod dazu, das sie mit einer befreundeten Friseurmeisterin zusammen leitet. Sigrid Weimar engagierte sich immer besonders für die Jugend und den Nachwuchs ihrer Zunft.

Im Laufe der vergangenen 25 Jahre bildete sie 24 junge Mädchen zu Friseurinnen aus und der 25. Lehrling steht kurz vor der Prüfung. Als der Friseursalon „Sigi’s Haarstudio“ gegründet wurde, war er der erste moderne Salon seiner Art in der Region. Seitdem hat das Team um Sigrid Weimar regelmäßig an Fortbildungen und Seminaren teilgenommen, um auf dem neuesten Stand der Haarmode zu bleiben und die Kunden so zufrieden zu stellen.

Dass ihnen dies gelang, beweist die große Zahl der Stammkunden, die nicht nur aus Holzheim und der näheren Umgebung, sondern auch aus dem Raum Frankfurt und dem Westerwald zu dem Betrieb an der Aar kommen, um sich frisieren zu lassen. „Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht“, erklärt Sigrid Weimar zum Abschluss, „und da wir nur nette Kunden haben, würde ich meinen Beruf auch noch weitere 20 Jahre ausüben“. 

Ida Rether
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. September 2004, Seite 12