Abschnitte getrennt voneinander bearbeiten

Aus dem Ergebnis der Voruntersuchung ergibt sich nach Angaben von Hessen Mobil fachlich und sachlich die Möglichkeit, die Abschnitte Südumgehung Limburg–Diez und Ortsumgehung Holzheim unabhängig voneinander zu bearbeiten, da der Verknüpfungspunkt eindeutig sei.

Daher schlägt die hessische Behörde gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz dem Verkehrsminister vor, die Projektteile getrennt weiter zu bearbeiten, ebenso die Ortsumgehung Flacht–Niederneisen, und bittet das Ministerium um Zustimmung.

Westerwälder Zeitung vom Freitag, 20. Dezember 2013, Seite 20

Südumgehung soll 82 Millionen Euro kosten

Ergebnis – Bundesverkehrsministerium prüft mögliche Trasse Limburg–Diez–Holzheim

Von unserem Mitarbeiter Dieter Fluck

Limburg-Diez/Holzheim. Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement hat das Konzept über die Gesamtkosten der geplanten Südumgehung Limburg-Diez/Holzheim dem in Bonn ansässigen Bundesverkehrsministerium zur Prüfung zugestellt. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung des Projekts.

Demnach belaufen sich die Kosten für die vom Lenkungsausschuss und der Stadtverordnetenversammlung bevorzugten Alttrasse mit dem Anschluss an die B 54 in Freiendiez auf 67,5 Millionen Euro und auf weitere 14,6 Millionen Euro für die Variante 3 der Ortsumgehung Holzheim.

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Aarumgehung

Leser äußern sich zu den Protestmärschen und der angekündigten Bürgerbefragung zur neuen Trasse der B 54.

„Bürger werden verunsichert“

Gespannt verfolge ich die Berichterstattung über die Ortsumgehung Niederneisen-Flacht. Ich lese von Protestmärschen entlang einer längst verworfenen ortsnahen Trassenführung und erfahre von unrealistisch dargestellten Geräuschsimulationen, die zur Verunsicherung der Anwohner führen. Die gut gemeinten Vorschläge zur Verkehrsentschärfung auf der B 54 wurden nach Ansicht der Protestler nicht ausreichend geprüft.

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„Befragung erfolgt zu früh“

Baut endlich die Variante 4 – träumt weiter! Es gab schon einmal eine Traumlösung, die sich Bürgermeistervariante nannte und schneller gestorben als geboren war.

Eine Bürgerbefragung zum jetzigen Zeitpunkt ist aus folgenden Gründen eindeutig verfrüht: Es stehen vier Varianten zur Auswahl, von denen jede spezifische Vorteile und Belastungen mit sich bringt.

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Kommentar Uli Pohl zur Bürgerbefragung

Gemeinden betreten ein schwieriges Feld

Grundsätzlich begrüße ich die Entscheidung der Gemeindevorstände, eine Bürgerbefragung vorzunehmen. Doch was ist, wenn das Votum mit einem knappen Ergebnis endet? Hätte man dieses Votum nicht schon früher vornehmen können? Wäre es nicht besser, Holzheim und Oberneisen noch in den Prozess mit einzubeziehen? Fragen, die offenbleiben. Die Gemeinden betreten mit der Entscheidung ein schwieriges Feld.

E-Mail: uli.pohl@rhein-zeitung.net

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 6. Dezember 2013, Seite 16

Umgehungsgegner marschieren wieder

Protest – Verein Ja zur Aar bekräftigt seine Kritik

Niederneisen/Flacht/Holzheim. Zum zweiten Mal lädt der Verein Ja zur Aar zur Protestwanderung gegen die geplante Ortsumgehung Niederneisen/Flacht/Holzheim ein: Am Sonntag, 24. November, soll ein weiterer Marsch auf die Probleme im Zusammenhang mit der Planung aufmerksam machen.

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Ruhiges Gebiet vor Lärm schützen

Umwelt – „Keine Südumgehung Limburg“ unterbreitet Stadtverordneten Vorschlag – Auch Holzheim betroffen

Von unserem Mitarbeiter Dieter Fluck

Limburg. Der Verein „Keine Südumgehung Limburg“ hat die in der Stadtverordnetenversammlung tätigen Fraktionen gebeten, sich mit der Ausweisung eines „Ruhigen Gebietes“ für die Feldflur zwischen Blumenrod, Linter und Holzheim einschließlich des dortigen Vogelschutzgebiets zu befassen. Wiederholt haben Vereinsvertreter kürzlich auch in der Öffentlichkeit dafür geworben und an einem Stand am Neumarkt Unterschriften gesammelt. Sie sollen der Limburger Stadtverordnetensitzung zugeleitet werden.

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